Inlandspresse - keine Vorabmeldung

Berlin (ots) - Die "Berliner Zeitung" kommentiert den durchgefallenen Generalbundesanwalt =

Johannes Schmalzl, Wunschkandidat der
Bundesministerin, ist nicht an seiner fehlenden Eignung für das Amt des Karlsruher Chefanklägers gescheitert, nicht an der oppositionellen Bockigkeit SPD-geführter Länder, nicht einmal an seiner Rotzigkeit, mit der Schmalzl auf Kritik an seiner Qualifikation aus der Justiz reagierte. Die Verantwortung dafür liegt allein bei der Bundesjustizministerin. Sie hat diese bedeutende Personalie so beiläufig behandelt, als gehe es um die Besetzung der Pförtnerloge ihres Ministeriums - eine Blamage mit hohem Erinnerungswert.

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