Bundesheer: Vertragsbediensteter nach sexueller Nötigung entlassen

Wien (OTS/BMLVS) - Ein ziviler Vertragsbediensteter des
Bundesheeres ist aufgrund der sexuellen Nötigung eines Grundwehrdieners aus seinem Dienstverhältnis beim Bundesheer entlassen worden. Ereignet hat sich der Vorfall am 24. August gegen ein Uhr Früh in der Salzburger Schwarzenbergkaserne. Gegen den Vertragsbediensteten wurde darüber hinaus Strafanzeige erstattet.

Der 51-jährige, aus Kärnten stammende Vertragsbedienstete hatte außer Dienst gemeinsam mit dem 20-jährigen Rekruten eine private Feier in der Kaserne besucht. Dabei wurde dem Rekruten übel. Der Vertragsbedienstete bot dem Rekruten an, ihn zum Krankenrevier zu bringen. Stattdessen fuhr er in die Kasernenunterkunft, wo es zur Nötigung in Form von Berührungen im Intimbereich des Rekruten durch den Vertragsbediensteten kam Als dem Rekrut die Handlungen bewusst wurden, stellt der Vertragsbedienstete seine Handlungen ein. Anschließend ging der Rekrut auf seine eigene Unterkunft.

Der Rekrut wurde sofort nach Bekanntwerden des Zwischenfalles am nächsten Tag vom Dienst freigestellt und vom Heerespsychologischen Dienst behandelt. Dem Rekruten - sein Grundwehrdienst endet kommende Woche - wird weiterhin eine kostenlose psychologische Behandlung angeboten. Zwischen dem Rekruten und dem Vertragsbediensteten bestand kein direktes Befehlsverhältnis.

Rückfragen: Hauptmann Gerald Gundl, Presseoffizier Militärkommando Salzburg, 0664 622 6304

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Kommunikation / Presse
Tel.: +43 664-622-1005
presse@bmlvs.gv.at
http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001