FP-Rösch: UNIQA investiert in Osteuropa - aber Österreicher kommen zum Handkuss!

Der Wind am Arbeitsmarkt wird rauer

Wien (OTS/fpd) - Der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete und Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Bernhard Rösch kritisiert einmal mehr den Personalabbau der UNIQA und weist darauf hin, dass das Unternehmen in der benachbarten Slowakei vor drei Jahren ein Bürogebäude für eine Tochtergesellschaft errichtet hat. "Billigstarbeitskräfte im Osten werden gefördert, während in Wien massiv abgebaut wird", ärgert sich der FPÖ-Mandatar, der auch die Schuld bei den Wiener Sozialisten sieht: "Die Roten haben mit ihrer desaströsen Wirtschaftspolitik den Standort Wien gefährdet, sodass immer mehr Unternehmen in den billigen Osten abwandern. Zu spüren bekommen das unsere Arbeitnehmer, welche zum Handkuss kommen!"

Die UNIQA bediente sich in Nitra (Slowakei) hunderter teils akademischer Arbeitskräfte, die zur Abrechnung österreichischer Geschäftsfälle eingesetzt wurden. In Wien werden 200, konzernweit insgesamt 600 Arbeitsplätze abgebaut. Die einhergehende Produktivitätssteigerung soll nicht an die Mitarbeiter weitergegeben werden, sondern im Unternehmen bleiben. "Die kleinen Mitarbeiter, die immer mehr und mehr leisten müssen, merken davon nichts, während sich die Chefetage über satte Gewinne freuen darf", so Rösch, der den Personalabbau der UNIQA entschieden ablehnt. Im Endeffekt könne aber nur der Kunde über diese Unternehmenspolitik entscheiden. (Schluss)

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