FPÖ-Karlsböck: "Ein paar Millionen für den Werner", aber keinen Cent für Pneumokokken- und Meningokokken-Impfungen

Stöger kündigt Impfungen an und schreibt sie nicht einmal aus

Wien (OTS) - "Nach dem unser Super-Loisi Stöger gestern gemeinsam mit dem 'Inserator' Werner Faymann die Welt gerettet hat, indem er ganzseitige Inserate mit Steuergeld, in einigen Tageszeitungen platziert hat, stellt sich die Frage, ob noch Geld für die von ihm angekündigten Impfungen vorhanden ist", sagte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck.

Stöger habe im Sommer bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen die Aufnahme der Pneumokokken- und Meningokokken-Impfung in das Gratis-Impfprogramm des Bundes angekündigt, erinnerte Karlsböck, der diesbezügliche öffentliche Ausschreibungen des Ministeriums bislang vermisst. Zudem habe Stöger angekündigt, bereits im Jänner 2012 mit dem Impfprogramm starten zu wollen, so Karlsböck, der nicht mehr daran glaubt, dass sich das noch ausgehen wird. Abgesehen davon sei die Finanzierung dieses engagierten Impfprogrammes alles andere als klar, bedeute doch die Aufnahme der beiden wichtigen Impfungen fast eine Verdoppelung des Impfbudgets des Ministeriums, gab Karlsböck zu bedenken.

"Wenn es darum geht den 'Inserator' und sich selbst zu bejubeln, sind 'ein paar Millionen für den Werner' offenbar kein Problem", kritisierte Karlsböck den lockeren Umgang mit Steuergeld, das Stöger mit sinnlosen Inseraten verpulvere. "Besser wäre es", so Karlsböck, "endlich einen Finanzierungsplan auf den Tisch zu legen, aus dem klar ersichtlich wird, woher Stöger das Geld für die beiden Impfungen nehmen will." Dann nämlich, sei auch eine Ausschreibung kein Problem mehr, sagte Karlsböck, der vermutet, dass der Gesundheitsminister bei der Ankündigung der Gratis-Impfungen den Mund zu voll genommen haben könnte.

"Mit ein paar Millionen weniger für den Werner, könnte die Finanzierung vielleicht doch noch klappen", hofft Karlsböck auf eine Umsetzung der stöger'schen Ankündigungspolitik. Hätten doch die kolportierten "Sieben Millionen für den Werner" locker ausgereicht, um allen Kindern in Österreich sowohl eine Pneumokokken- als auch eine Meningokokken-Impfung zu finanzieren, appellierte Karlsböck an Stöger, seine peinliche Inseratenkampagne sofort einzustellen und das Geld lieber sinnvoller zu verwenden.

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