FPK-Gritsch: Kärnten ist nicht höchst verschuldetes Bundesland

Reform- und Sparkurs wird fortgesetzt

Klagenfurt (OTS) - Zu den Aussagen von WIFO-Chef Karl Aiginger in der heutigen Ausgabe der "Kleinen Zeitung" stellt FPK-Wirtschaftssprecher LAbg. Bernhard Gritsch fest, dass Kärnten nicht die höchste Pro-Kopf Verschuldung Österreichs hat. Der letzte Vergleich liege für das Jahr 2009 vor und besage, dass Niederösterreich weit abgeschlagenes Schusslicht bei den Finanzschulden der Bundesländer ist. Rechnet man die Verschuldung der Länder und Gemeinden zusammen, liegt Kärnten auf Platz 7 von 9 Bundesländern. Hinter Kärnten liegen die Steiermark und weit abgeschlagen Niederösterreich. Nimmt man nur die Verschuldung der Gemeinden her, liegt Kärnten sogar auf Platz 3. Klares Schlusslicht ist wieder Niederösterreich, gefolgt von Oberösterreich, Vorarlberg und der Steiermark.

In den anderen Bundesländern würden Schulden auf Gemeinde- und Bezirksebene oder in Landesimmobiliengesellschaften versteckt, während man in Kärnten Wert auf Budgetwahrheit lege. "Es zeigt sich, dass bei der Verschuldung rote und schwarze Bundesländer hinter Kärnten liegen. Auch die Neuverschuldung ist in der Steiermark absolut und pro Kopf wesentlich größer als in Kärnten. Spitzenreiter ist hier Wien mit 1,2 Mrd. Euro neuen Schulden allein im Jahr 2010. Pro-Kopf hatte Kärnten 2010 eine Nettoneuverschuldung von 282 Euro, bei Wien waren es 706 Euro", verweist der FPK-Landtagsabgeordnete.

"Gegenüber dem ursprünglichen Budgetprogramm konnte in Kärnten die Neuverschuldung von 2010 bis 2014 bisher um 974,9 Mio. Euro reduziert werden. Wir werden diesen Reform- und Sparkurs jedenfalls fortsetzen und das Defizit weiter reduzieren", betont Gritsch und dankt Finanzreferent Dobernig für die harte Arbeit.

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