LR. Ragger: Pflegeeltern-Aufsicht wurde stark ausgebaut

"Es wurde viel getan, um Missbrauchsfälle auszuschließen"

Klagenfurt (OTS) - Die erstinstanzliche Verurteilung eines Klagenfurters, der vor Jahren Pflegekinder, welche bei seiner Mutter in Betreuung waren, missbraucht haben soll, nimmt der zuständige Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger zum Anlass, um sein Bedauern für diese Vorkommnisse zum Ausdruck bringen. "Wenn Pflegekinder, für welche das Land die Verantwortung übernimmt, zu Schaden kommen, macht das betroffen."

In diesem Zusammenhang weist Ragger darauf hin, dass heute nach menschlichem Ermessen genug Maßnahmen getroffen wurden, um Ähnliches zu verhindern. "Wir haben heute ein System, in dem die Aufsicht und fachliche Begleitung von Pflegeeltern im Vergleich zu den damaligen Umständen stark ausgebaut wurde".
Konkret erwähnt LR Ragger die verpflichtende Ausbildung von Pflegeeltern, welche vom SOS-Kinderdorf durchgeführt wird. Weiters seien jährlich zwei Fortbildungen vorgeschrieben. Überdies sind Sozialarbeiterinnen beauftragt, die Familie jedes Pflegekindes regelmäßig zu besuchen und auch Kontakt mit den Lehrkräften der Kinder zu halten.
Abschließend weist LR Ragger darauf hin, dass derzeit 250 Pflegeeltern im Auftrag des Landes Kinder betreuen. "Wir sind dankbar, dass sie diese Aufgabe übernehmen und wir suchen auch Personen, die dafür Interesse haben. Es wird aber ihre Eignung genau geprüft und überdies muss eine entsprechende Grundausbildung nachgewiesen werden."

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