FP-Währing: Antrag gegen Sozialabbau bei behinderten Kindern!

FP-Köckeis fordert Wiederaufnahme des Schulbus-Betriebs

Wien (OTS/fpd) - Der von dem Währinger FP-Klubobmann Köckeis eingebrachter Antrag zur Aufrechterhaltung der Mobilität und zur Förderung pädagogischer bzw. therapeutischer Maßnahmen von körperbehinderten Kindern im Sonderpädagogischen Zentrum Hans-Radl Schule wurde von allen Fraktionen zugestimmt. Der Betrieb des Schulbusses wurde im Juni eingestellt. In Zukunft können Bildungsausflüge, Projektwochen, Lehrausgänge, Berufsberatung für Behinderte, Fahrten zur körperlichen Ertüchtigung kaum und wenn dann nur mit großem finanziellen und organisatorischen Aufwand betrieben werden. Dieser finanzielle Mehraufwand ist für die meisten Eltern nicht leistbar. Des Weiteren liegt die Problematik auch in der "Nicht-Mobilität" behinderter Kinder bei Benutzung herkömmlicher öffentlicher Verkehrsmittel, da diese nicht behindertengerecht ausgestattet sind.

Köckeis ist empört über das soziale Fehlverhalten von SP-Stadtrat Oxonitsch: "Für die Mobilität und für die bildungspolitischen Maßnahmen der Schüler der Hans-Radl Schule in Währing ist die Bereitstellung des Schulbusses unverzichtbar! Die SP betreibt einen Sozialabbau zu Lasten der Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung bisher sehr wenig erleben durften und benachteiligt sind. Diese Benachteiligung nützen die Roten auch noch aus!"

Auch das Entsetzen vom freiheitlichen Bezirksobmann LAbg. Udo Guggenbichler ist groß:
"Die im Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport beschlossene Sonderförderung für das Schuljahr 2011/2012 von 124.000 Euro für derzeit 155 Klassen für Körper- und schwerstbehinderte Kinder in Wien, zur Anmietung von Bussen für Ausflugs- und Bildungsfahrten, ergibt einen einmaliger Betrag von 800 Euro pro Klasse, der nicht einmal den finanziellen Bedarf für eine Sportwoche abdecken kann. Wir fordern SP-Oxonitsch auf, im Sinne der behinderten Kinder soziale Kompetenz zu zeigen und seine Entscheidung auf Einstellung des Schulbusses unverzüglich zu revidieren". (Schluss) dora

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