Krainer begrüßt Hämmerles Vorstoß für mehr Steuergerechtigkeit

Klare Mehrheit der Bevölkerung für Vermögenssteuer - Entlastung des Faktors Arbeit

Wien (OTS/SK) - Der SPÖ-Sprecher für Budget und Finanzen, Jan Krainer, begrüßte am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst den gestrigen Vorstoß des Vorarlberger AK-Präsidenten Hubert Hämmerle, der einen radikalen Umbau des Steuersystems forderte. "Es ist zu hoffen, dass Hämmerles Vorschläge Widerhall in der ÖVP finden", betonte Krainer. Mit den Forderungen nach einer Entlastung des Faktors Arbeit, einer Vermögenssteuer, der Abschaffung von Steuerprivilegien für Vermögende und der Einführung einer Finanztransaktionssteuer sei Hämmerle gänzlich zu unterstützen. ****

"Dass es sich bei der Vermögenssteuer um eine Belastung des Mittelstands handelt, war seit eh und je ein Mythos. Mit dem SPÖ-Modell, erst Beträge über einer Million Euro heranzuziehen, ist gesichert, dass mittlere Einkommen nicht betroffen sind", bekräftigte Krainer. Es sei zu begrüßen, dass immer mehr ÖVP-Politiker umdenken. Am Ende des Tages werde ein Beschluss möglich sein, zeigt sich Krainer zuversichtlich. "Priorität muss die Entlastung des Faktors Arbeit sein, dafür müssen Mittel dort frei gemacht werden, wo sie vorhanden sind", so Krainer.

Wieder einmal habe sich gezeigt, dass die Bevölkerung hinter einem gerechten Steuersystem und somit der Vermögenssteuer steht. Eine repräsentative Umfrage der AK-Vorarlberg zeigte, dass 71 Prozent der Vorarlberger Beschäftigten hinter der Einführung der Vermögenssteuer stehen. "Auch österreichweit steht die Bevölkerung klar für Steuergerechtigkeit, zwei Drittel der Bevölkerung sprechen sich klar dafür aus", sagte Krainer. (Schluss)

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