WKÖ-Präsident Leitl begrüßt Wirtschafts- und Steuerpläne von Finanzministerin Fekter und Wirtschaftsminister Mitterlehner

Entlastung der Betriebe und Forschungsinvestitionen stützen den Wirtschaftsstandort Österreich

Wien (OTS/PWK663) - WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßt die jüngsten Vorstöße von Finanzministerin Maria Fekter und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Bereich des Steuersystems. Beide wollen keine neuen Steuern, um den Steuerdruck für die Steuerzahler nicht noch weiter zu vergrößern. Insbesondere die heimischen Unternehmen sollen steuerlich nicht noch zusätzlich belastet werden.

"Wir stehen vor einer Abkühlung der Konjunktur, das Investitionswachstum wird sich verlangsamen. Auch die Schuldenkrise in Griechenland und Turbulenzen an den Finanzmärkten können uns nicht unberührt lassen. Gerade in dieser Phase ist es wichtiger denn je, die heimische Wirtschaft zu stützen und den Betrieben den Rücken zu stärken", lehnt auch Leitl zusätzliche Belastungen für Betriebe strikt ab.

Ganz klar in Richtung Wirtschaftsstabilisierung und -belebung gehen die heute von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vorgeschlagenen Maßnahmen, betont Leitl. Der Minister will mit einem 5-Punkte-Programm etwa die Steuerbelastung reduzieren, das faktische Pensionsalter anheben, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs steigern und Investitionen ankurbeln. Leitl: "Mit den von Mitterlehner heute vorgestellten Maßnahmen werden Österreichs Betriebe in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützt."

Auch der von Ministerin Maria Fekter aktuell vorgebrachte Plan, die Deckelung des Steuervorteils bei der Auftragsforschung von derzeit 100.000 Euro aufzuheben oder zumindest anzuheben, gehe klar in diese Richtung: "Nur mit noch mehr Innovation und Forschung sowie mit bestausgebildeten Mitarbeitern kann die heimische Wirtschaft langfristig im internationalen Wettbewerb bestehen. Daher sind die Forschungspläne der Finanzministerin für die heimischen Unternehmen, insbesondere für die Klein- und Mittelbetriebe, von großer Bedeutung."

Leitl begrüßt außerdem die klare Absage der Ministerin zu Eigentumssteuern und zu einer Verschlechterung der Gruppenbesteuerung. "Wir müssen jeden Schaden für den Standort Österreich vermeiden. Von einer Vertreibung von Investoren und damit von Arbeitsplätzen aus Österreich hat niemand etwas." (PM)

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