Wr. Gemeinderat - SP-Hufnagl: "Wiens einzigartige Wasserqualität muss erhalten bleiben!"

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung der Opposition ist bewusste Irreführung

Wien (OTS/SPW-K) - In der Debatte zur Gebührenanpassung in der heutigen Sondersitzung des Wiener Gemeinderates unterstrich SP-Gemeinderat Heinz Hufnagl die professionelle Versorgung und die unvergleichbare Qualität des Wiener Wassers: "Wien hat eine einzigartige Versorgung mit bestem Hochgebirgsquellwasser, die ohne die behutsame Pflege der größtenteils in Besitz der Stadt befindlichen Quellschutzwälder nicht möglich wäre. Der ständige Versuch der Opposition, die Wassergebühr ausschließlich mit einer simplen Einnahmen- und Ausgabenrechnung des Wasserwerks zu definieren ist daher eine bewusste Irreführung, entbehrt jeder Sachlichkeit und muss als politischer Unfug strikt zurück gewiesen werden."

Preis für Wasserqualität gerechtfertigt

Weiters verwies der SP-Gemeinderat darauf, dass die Wassergebühr seit 16 Jahren nicht angehoben wurde, wobei die Personal- und Verwaltungskosten, aber auch die Erhaltungs- und Investitionsausgaben zwischenzeitig um rund 40 Prozent gestiegen sind. Bezüglich der angekündigten Erhöhung der Wassergebühr rechnete Hufnagl vor: "Die Statitsik Austria hat errechnet, dass die Erhöhung durchschnittlich 1 Euro 70 Cent pro Kunde und Monat betragen wird. Wobei Konsumenten in Mehrpersonenhaushalten deutlich geringer belastet werden als der Single im Einfamilienhaus. Und diese implizierte soziale Staffelung ist gewollt und gerechtfertigt.""Unser Wiener Wasser hat einen Preis, der auch künftig durch seine beispiellose Qualität mehr als gerechtfertigt bleibt. Diese Meinung teilen - im Gegensatz zur Rathausopposition - die allermeisten Wienerinnen und Wiener und erst recht die Gäste unserer Stadt", so Hufnagl.

Wien ist Umweltmusterstadt

Hinsichtlich des von der Volkspartei ursprünglich beabsichtigten Misstrauensantrags gegen Frau Stadträtin Mag. Ulli Sima stellte Gemeinderat Hufnagl klar, dass diese etwa Wiens Rolle als Umweltmusterstadt bei Luft, Wasser, Boden und Abfallwirtschaft erfolgreich weiterentwickelt habe. Wien wäre also völlig falsch beraten, im Widerspruch zu allen ausgewiesenen Erfolgen auf seine Umweltstadträtin zu verzichten. Vielmehr könnten sich viele österreichische Städte und erst recht zahllose internationale Metropolen glücklich schätzen, für ihre Umweltbelange eine fachlich derart versierte und vielfach erfolgreiche Politikerin zu besitzen.

FPÖ soll eigene sittenwidrige Handlungsfelder beachten

Abschließend stellt Hufnagl klar, dass die FPÖ, die reflexartig immer bei anderen Sittenwidrigkeit, Abzocke und Abkassieren unterstelle, lieber ihre eigenen Handlungsfelder im Auge behalten solle. "Eurofighter-Kauf, Privatisierung von 60.000 Bundeswohnungen, Gefälligkeiten für die Telekom Austria vor und nach deren Mehrheits-Privatisierung und als vorläufig letztes die Bestellung des digitalen Blaulichtfunknetzes - die Liste der moralisch ins Zwielicht geratenen und bereits in gerichtliche Untersuchungen verwickelten FPÖ-Hauptpersonen sei lang. "Wenn sie jemals wieder gegen Sittenwidrigkeit und Abkassieren auftreten wollen, dann ändern sie das Recruiting ihrer Partei radikalst", schloss Hufnagl. (Schluss)

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