Waldbier zum Internationalen Jahr des Waldes

Bundesforste und Trumer Privatbrauerei baten zur Präsentation ihres Waldbieres. Lebensminister Berlakovich zeigte sich vom "Genussraum Wald" angetan.

Wien/Purkersdorf (OTS) - Braumeister Axel Kiesbye hatte die Idee:
ein Bier mit Zutaten des Waldes zu brauen. Das "Waldbier - Edition 2011" hat er in Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten hergestellt. Gemeinsam wurde es am 22. September anlässlich des Internationalen Jahres des Waldes im Restaurant Holy-Moly! am Badeschiff Wien präsentiert.

Seine Besonderheit ist eine aromatische Zutat aus dem Wald, das Maiwipferl, auch Maitrieb genannt. 50 Kilogramm von ihnen wurden Ende Mai von den Bundesforsten in den Wäldern des Hochkönigs auf 1.200 Meter Seehöhe geerntet. Mittels eines überdimensionalen "Teebeutels" wurden sie in das Bier gehängt, um ihren Geschmack abzugeben. Das Ergebnis ist ein als Scottish Strong Ale gebrautes bernsteinfarbenes Bier mit besonders kräftigem Geschmack, der sich als nussig, zart marzipanartig und leicht rauchig beschreiben lässt. Unfiltriert und völlig naturbelassen wird das Jahrgangsbier in Gourmetflaschen in limitierter Auflage abgefüllt.

Vom Bier und von der Idee begeistert zeigte sich Umweltminister Niki Berlakovich: "Der Wald kann so vieles sein: Wirtschaftsraum, Freitzeitraum, Baustoff- und Energielieferant und vieles mehr. Das Waldbier zeigt, dass er auch Genussraum sein kann." Dass es sich auch als ein hervorragender Speisenbegleiter eignet, war dem Holy-Moly!-Koch Christian Petz schon beim Vorverkosten klar, sein Viergang-Menü war der gültige Beweis dafür. Das Waldbier harmonierte perfekt zu Tatar von zweierlei Saibling auf Erdäpfelpuffer, Wallerfilet im Steinpilz-Zwiebelfond, Milzagnolotti mit brauner Butter und Spanferkelschopf mit Ingwer und Soja gebraten mit Grießknöderl.

Höchst angetan von Biergenuss und Wald zeigte sich auch Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste. Im Normalfall kämen die Menschen in den Wald, nun sei der Spieß umgedreht worden: Mit dem Waldbier werde der Wald zu den Menschen auf die Tische gebracht. "Der Wald bietet so viele Früchte. Wir stehen dafür, dass diese Früchte nachhaltig genutzt werden können - vom Holz bis zum Wild, vom Wasser bis zum Maitrieb."

Das im Frühjahr gebraute, im Sommer gereifte und ab dem Herbst genossene und bis 2015 gut reifende Waldbier wird in limitierter Auflage in Flaschen zu 0,75 l um Euro 7,60 und 0,33 l um Euro 3,50 angeboten und kann über die Trumer Privatbrauerei und die Axel Kiesbye GmbH bezogen werden.

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