BZÖ-Widmann: Dummes Sparen bei Beamten ohne Reformen!

"Neuer Landhausstil": Nimm s den Kleinen und gib s den Parteien!

Linz (OTS) - "Beamte brauchen keine Privilegien wie einen freien Karfreitag oder EDV-Zulagen, wenn sie angemessen für ihre Leistung entlohnt werden. Warum eine Krankenschwester, ein Pfleger oder eine Sekretärin mit gerade einmal 1000 Euro netto jetzt um ein Prozent weniger Lohn als ihre Kollegen in anderen Bundesländern bekommen sollen, ist nicht nur leistungsfeindlich, ungerecht, sondern ausgesprochen dumm", erklärte heute BZÖ-Landessprecher Abg. Mag. Rainer Widmann zur einfältigen schwarzgrünblauen Lohnstreichorgie im oberösterreichischen Landes- und Gemeindedienst, der auch mit der "offensichtlich gekauften" Personalvertretung hart ins Gericht geht.

"Die Landhausparteien verweigern es bis heute, bei sich selber zu sparen. Landesregierung und Landtag zu verkleinern wäre ein Gebot der Stunde. Auch die dritthöchste Parteienförderung aller Bundesländer mit 22 Mio. jährlich steht für ÖVP, SPÖ, Grüne und Blaue unter einem Glassturz", kritisiert Widmann.

"Das BZÖ steht für intelligentes Sparen in der Verwaltung. Dazu zählen tiefgehende Strukturreformen auch im politischen Bereich, da Landtag und Landesregierung mehr und mehr in der realpolitischen Bedeutungslosigkeit versinken. Auch ein Beamtenaufnahmestopp ist denkbar, wenn durch echte Strukturreformen wie das Zusammenlegen von Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden oder weniger Aufgaben Kapazitäten frei werden", so Widmann, der den "neuen Landhausstil und die Hetze gegen kleine Mitarbeiter" unter dem Motto "Nimm s den Kleinen und gib s den Parteien" in Oberösterreich entschieden ablehnt.

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