WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Regierungsinserate verbieten, Werbeabgabe abschaffen!

"Unternehmen müssen ihre Leistungen gegenüber den Konsumenten kommunizieren, um im Wettbewerb standhalten zu können.Dafür dürfen sie nicht länger "strafbesteuert" werden."

Wien (OTS) - "Die Konsequenz aus dieser unseligen "Ministeriums-Inseraten-Affäre" kann nur ein generelles "Selbstbeweihräucherungs-Verbot" für die Regierung sein. Gleichzeitig muss endlich die Werbeabgabe abgeschafft werden", fordert heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. "Damit schlägt man "zwei Fliegen mit einer Klappe": Die Unternehmen, die werben sollen, werden dafür nicht länger steuerlich bestraft. Und der Entfall bei den Steuereinnahmen kann durch den Ausgaben-Stopp bei Regierungsinseraten zu einem guten Teil kompensiert werden", so Amann.

Im Übrigen besage eine hinlänglich bekannte Studie des Institutes für Höhere Studien, dass der Steuerausfall bei Abschaffung der Werbeabgabe durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von rund 110 Millionen Euro und die entsprechenden USt-Einnahmen ohnehin egalisiert werde. "Rechnet man die Ersparnis durch den Wegfall der Kosten der Regierungs-Propaganda noch hinzu, macht die Finanzministerin ja vielleicht sogar ein Plus?", so Amann.

"Tatsache ist, dass dass Unternehmen in einem dynamischen Wirtschaftsumfeld ihre Leistungen gegenüber den Konsumenten kommunizieren müssen, um im Wettbewerb standhalten zu können. Kommen sie dieser ureigensten Aufgabe nach, werden sie von der Finanzministerin "strafbesteuert". Damit muss Schluss sein", so Amann.

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