Güterbeförderer: Einzelfälle dürfen nicht ganze Branche in Verruf bringen

WKÖ-Obmann Herzer: "Lenk- und Ruhezeiten werden häufig und rigoros kontrolliert"

Wien (OTS/PWK659) - "Der jüngste Fall eines gestoppten
Lkw-Lenkers zeigt, wie wichtig Kontrollen im Straßengüterverkehr sind, um die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und einen fairen Wettbewerb sicherzustellen. Darauf habe ich wiederkehrend hingewiesen", so Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

"Es gelten für alle Lkw-Lenker die gleichen Lenk- und Ruhezeiten. Unsere Fahrer werden häufigen und rigorosen Kontrollen auf der Straße - oft mehrmals in einer Woche - durch die Polizei und im Betrieb durch das Arbeitsinspektorat unterzogen, wo es kaum etwas zu beanstanden gibt. Diese Aspekte darf man bei einer Gesamtbetrachtung auch nicht außer Acht lassen", stellt Herzer die oftmals einseitige und verzerrte Darstellung einer gesamten Branche richtig.

"Auch wenn ein harter Wettbewerb herrscht, so darf dies kein Erklärungs- oder Entschuldigungsversuch für illegales Vorgehen sein. Diejenigen, die glauben, sich nicht an die Spielregeln halten zu müssen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern, müssen rigoros aus dem Verkehr gezogen werden. Wichtig ist uns jedoch darauf hinzuweisen, dass dies Einzelfälle und nicht ein Spiegelbild der gesamten Branche sind. Solche Fälle bringen die österreichischen Transporteure, die rund 70.000 Arbeitsplätze in Österreich bieten, in Verruf. Dagegen verwehre ich mich entschieden!", so Herzer. (PM)

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Mag. Peter-Michael Tropper
Telefon: 01 961 63 63 59
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