FPÖ-Deimek: Gold ist der Schlüssel zur Befreiung aus der Euro-Zwangsjacke

"Unser Gold lagert in oft völlig überschuldeten Staaten, die wirtschaftlich an der Kippe stehen"

Wien (OTS) - Der Euro rutscht immer weiter in die Krise. Rettungsschirm und Europäischer Stabilitätsmechanismus reichen nicht aus, um die Lage zu stabilisieren. "Die Eurozone muss reformiert werden", sagt FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen komme staatlichen Goldreserven besondere Bedeutung zu. Im Extremfall wäre es möglich, das Geld eines neuen Hartwährungsraumes damit zu decken. "Dafür müssen wir über unser Gold verfügen können. Dazu muss es endlich auf Staatsgebiet der Republik Österreich überführt werden", stellt Deimek klar, der bereits einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht hat.

Deimek gibt zu bedenken: "Wir lagern unser Gold in oft völlig überschuldeten Staaten, die wirtschaftlich an der Kippe stehen. Glaubt Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny wirklich, dass wir im Ernstfall darauf Zugriff haben?" Angesichts des jüngsten Bonitätsverlustes Italiens und des im Raum stehenden Bankrottes Griechenlands scheine das tatsächlich fraglich.

"Der internationale Vergleich gibt unseren freiheitlichen Forderungen Recht", meint Deimek und verweist auf die Schweiz. Die Schweizerische Volkspartei hat eine Gold-Initiative ins Leben gerufen. Deren vorrangiges Ziel sind ein Stopp von Goldverkäufen durch die Nationalbank und ein Transport des Goldes auf Schweizerisches Hoheitsgebiet. "Österreich muss den Weg staatlicher Souveränität beschreiten. Gold ist der Schlüssel zur Befreiung aus der Euro-Zwangsjacke", schließt Deimek.

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