REWE Group veröffentlicht dritten Statusbericht zu chemischem Pflanzenschutz:

Rückstände auf konventionellem Obst und Gemüse seit 2007 um 50% gesenkt

Wiener Neudorf (OTS) - Die REWE International AG hat sich das Ziel gesetzt, die Pestizidbelastung bei konventionellem Obst und Gemüse drastisch zu reduzieren. Daher arbeitet das Unternehmen bereits seit 2003 mit der unabhängigen österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 im Rahmen des PestizidReduktionsProgramms (PRP) zusammen. Im Zuge dessen veröffentlicht die REWE Group seit 2009, als einziger Lebensmittelhändler Österreichs, den jährlichen Statusbericht zur Pestizidbelastung. Die Ergebnisse stehen unter www.rewe-group.at zum Download bereit.

Mehr als 1.000 Stichproben des REWE Group Obst- und Gemüsesortiments wurden für den Statusbericht 2010 von GLOBAL 2000 bewertet - über 80 Obst- und Gemüseprodukte aus 37 Herkunftsländern standen auf dem Prüfstand. Drei unabhängige, akkreditiere Labors führten die Pestiziduntersuchungen durch, die Auswertungen erfolgten sowohl nach Produkt, Sorte, Herkunftsland und Wirkstoff, als auch nach der Pestizidbelastung des Gesamtobst- und Gemüsesortiments in Form von Belastungsindizes. Zur Bewertung entwickelte GLOBAL 2000 maximal zulässige Grenzwerte, die eine gesundheitliche Unbedenklichkeit für den Menschen garantieren. Diese Werte liegen meist deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben und müssen von allen ProduzentInnen der REWE Group eingehalten werden. Für die KundInnen täglich einsehbar sind beispielsweise alle Proben, die für BILLA gemacht werden, unter der Website www.billa.at/prp.

Dr. Klaus Kastenhofer, Geschäftsführer von GLOBAL 2000: "Besonders stolz bin ich auf die erfolgreiche Pestizidreduktion bei den Bananen. Die REWE Group Bananen sind dank unserer intensiven Zusammenarbeit mit den LieferantInnen nun gänzlich frei von dem problematischen Schalenbehandlungsmittel Bitertanol. Trotzdem werden in der Produktion von konventionellem Obst und Gemüse immer noch zum Teil hochgefährliche Wirkstoffe eingesetzt. Hier ist auch die Politik gefordert, konkrete Vorgaben für einen konsequenten KonsumentInnen-Schutz zu setzten. Auch durch einen Wertewandel weg von makellosem Aussehen hin zu natürlicheren Lebensmitteln ohne chemisch-synthetische Rückstände könnten große Mengen an Pestiziden eingespart werden."

Langjährige Partnerschaft für die Aufklärung und Sicherheit der KonsumentInnen

GLOBAL 2000 setzt sich mit REWE International AG dafür ein, dass neben der Reduktion der Pestizidbelastung des Obstes und Gemüses auch der Einsatz von Pestiziden in der landwirtschaftlichen Produktion verringert wird. Das heißt - nicht nur am Obst und Gemüse sollen Pestizide verringert werden, sondern auch am Feld. "Wir bekennen uns zu Transparenz und möchten einen aktiven Beitrag zur KonsumentInnen-Aufklärung und -Sicherheit leisten. In den vergangenen Jahren haben wir bereits große Fortschritte bei der Reduktion von Pestiziden gemacht, sind jedoch noch nicht am Ziel angelangt. Die Handlungsempfehlungen von GLOBAL 2000 nehmen wir sehr ernst und würden uns freuen, wenn wir durch intensive Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Produzenten die Pestizidbelastung noch weiter reduzieren können", erklärt Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG.

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