Grüne Ottakring/Kovacs zu OWS-Areal: FP betreibt bewusste WählerInnentäuschung

Wien (OTS) - "Die blaue Chaostruppe scheint schlecht informiert über die eigene Rathausfraktion zu sein, stimmte diese doch 2006 mit der SP für den Verkauf des östlichen Teils des Otto Wagner Areals. Und das nicht genug, verweigerte sie auch noch dem Grünen Antrag nach Erstellung eines Verkehrskonzeptes als einzige Fraktion die Zustimmung," wundert sich der Klubvorsitzender der Grünen Ottakring, Joachim Kovacs.

"Wenn es darum geht, nachhaltige Entscheidungen zu treffen und eine bestmögliche Beteiligung der BürgerInnen zu gewährleisten ist die Bezirks-FP oft nicht einmal anwesend. Doch kaum winkt die Chance auf Populismus, versucht man den WählerInnen Interesse vorzuspielen. Die Realität sieht jedoch leider anders aus. Wenn es nach uns Grünen geht, hätte es den Verkauf 2006 nicht gegeben. Auf unsere Initiative hin wurde dann zumindest ein Antrag auf Erstellung eines Verkehrskonzeptes verabschiedet. Und dieses Verkehrskonzept dient jetzt als Grundlage und Ausgangspunkt für eine bestmögliche Verkehrslösung im Interesse der AnrainerInnen. Die rot-grüne Bezirksregierung in Ottakring nimmt die Anliegen der Bevölkerung ernst und versucht in täglichen Verhandlungen Verbesserungen für die AnrainerInnen zu erzielen", betont Kovacs.

Ziel der Grünen Ottakring ist eine bessere Anbindung des öffentlichen Verkehrs, kürzere Busintervalle, das Parkpickerl als Mittel zur Verkehrsberuhigung und verkehrstechnische Maßnahmen, die übermäßigen Schleichverkehr durch die kleinen Gassen verhindern sollen. Ginge es nach der FP, hätte man wahrscheinlich gleich das ganze Areal verkauft, und Verkehrkonzept gäbe es trotzdem keines. Ebenso wurden alle Grünen Anträge, die die Reduzierung der Verbauungsmöglichkeit im westlichen Teil des Areals zum Ziel hatten, von der FP, und im übrigen auch weitgehend von der VP abgeschmettert. "Zum Glück hat blau in Ottakring, und auch in Wien nichts zu entscheiden. Denn sonst müssten wir wahrscheinlich nicht nur um das Otto Wagner Areal, sondern auch gleich um die Steinhofgründe fürchten," schließt Kovacs.

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