Vielfalt statt Einfalt - differenzieren statt nivellieren

Die Welt muss von der Gleichheits-Neurose geheilt werden!

Wien (OTS) - Seit der Französischen Revolution gilt Gleichheit als höchstes Ideal. Doch längst sind Nivellierung und Gleichmacherei beinahe zur Zwangs-Neurose geworden... Statt Vielfalt zu fördern, wird immer stärker nivelliert. (Und da wir keine Zauberer sind, meist vor allem nach unten, etwa beim Euro: wer Lire und D-Mark in einen Topf wirft, darf nicht erwarten, dass lauter DM herauskommen...)

Echte Gleichheit gibt es auch nur auf materieller Ebene. Hier liegt das Problem. Wissenschaftlicher und ökonomischer Materialismus sind Hauptgründe für den Niedergang Europas. Geld und "Wissen" sind zu Götzen geworden. Auf Kosten von kreativer Wertschöpfung und Problemlösung - von individuellem Urteilsvermögen, persönlichem Gewissen, autonomer Entscheidungsfähigkeit... EU bedeutet folglich vor allem Kommerz, Konsum, Sozialismus und Bürokratie.

Wir brauchen eine "neue" Revolution, eine individuelle. Die Befreiung der inneren Autorität jedes Einzelnen von all den äußeren, kollektiven Autoritäten! Persönliches Bewusstsein und Gewissen statt Ideologie. Wer hat denn überhaupt etwas von totaler Gleichheit -außer den "Gleichmachern" selbst, die daraus Profit schlagen? (Indem sie Macht, Geld und "Rechte" umverteilen - um selbst mehr davon zu erhalten! Und von "Gerechtigkeit" reden, wenn sie den Neid schüren.)

Das Seltene wäre das Wertvolle! Fortschritt und Kultur bedeuteten letztlich auch, immer feiner zu differenzieren. Autonomie und Ergänzung in Vielfalt. Oder: Freiheit, Ungleichheit, Brüderlichkeit?

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