Neuregelung der Studienbeiträge - WKÖ unterstützt Töchterle-Vorschläge

Landertshammer für großzügige finanzielle Abfederung durch verbessertes Stipendiensystem

Wien (OTS/PWK652) - Michael Landertshammer, Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich, begrüßt den neuen Vorstoß von Wissenschaftsminister Töchterle für die Einführung von Studiengebühren als wichtigen Beitrag zu einer zukunftsorientierten Hochschulpolitik: "RektorInnen wird die Möglichkeit eingeräumt, für verschiedene Studien unterschiedliche Studienbeitragshöhen festzusetzen Dadurch kann ein bedarfsorientierter Lenkungseffekt bei der Studienwahl erwirkt werden. Für Studien, bei denen ein hoher Bedarf besteht -insbesondere technische oder naturwissenschaftliche Fächer -, können dadurch Studiengebühren massiv reduziert werden. Ein guter und richtiger Anreiz!"

Parallel zur Einführung von Studiengebühren (Höchstgrenze 500 Euro) spricht sich die WKÖ für ein großzügiges Stipendiensystem aus. So soll es eine soziale Abfederung etwa durch Anhebung der Einkommensgrenzen geben. Die Wirtschaft erwartet sich, dass vor allem auch auf die Situation der berufstätigen Studierenden Rücksicht genommen wird. Die Möglichkeit der Stundung soll den Studierenden einen zügigen Studienfortschritt ermöglichen, ohne durch zusätzliche finanzielle Belastungen die Leistungsfähigkeit der Studierenden einzuschränken. (RH)

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