Swoboda/Kadenbach: Europäischer Atomausstieg muss beschleunigt werden

SPÖ-Europaabgeordnete verlangen mehr Engagement für erneuerbare Energie

Wien (OTS/SK) - Angesichts der bestehenden Anstrengungen von
einigen EU-Mitgliedstaaten, aus der Atomenergie auszusteigen, ist nach Ansicht der SPÖ-Europaabgeordneten auch vonseiten der EU-Kommission alles zu tun, um den Wechsel von gefährlicher Nuklearenergie hin zu sauberer erneuerbarer Energie zu beschleunigen. ****

"Es wäre ja grotesk, wenn der Atomausstieg mit Absprache anderer EU-Staaten erfolgen müsste, der Einstieg - also der Bau neuer Atomkraftwerke - aber von den Ländern eigenständig beschlossen werden könnte", kommentiert Hannes Swoboda, S&D-Fraktionsvizepräsident sowie Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen und Volksgesundheit, fordert auch vonseiten der EU-Kommission ein stärkeres Engagement in Richtung ökologischer Energieformen. "Die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima sind horrend. Erst vergangene Woche gab es im AKW-Befürworterstaat Frankreich wieder einen nuklearen Zwischenfall. Ich erwarte mir Erleichterungen für all jene, die aus der Nuklearenergie aussteigen wollen. Neue Steine in den Weg zu legen, ist hier kontraproduktiv", so Kadenbach. Beide SPÖ-Parlamentarier wollen nun die genaue Auslegung des Diskussionspapiers von EU-Energiekommissar Günther Oettinger genau verfolgen. (Schluss) bj/mp

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