FPÖ-Haider zu Eferdinger Umfahrung: Auch zweiten Abschnitt zügig verwirklichen

Stauchaos durch Aschacher Brückensanierung zeigt Notwendigkeit des raschen Ausbaus auch des zweiten Teils der Umfahrung

Wien (OTS) - Begrüßenswert ist für den freiheitlichen NAbg. Mag. Roman Haider aus Aschach/Donau die heutige Ankündigung von LH-Stellvertreter Franz Hiesl, dass die Eferdinger Umfahrung ab 2012 nun endlich gebaut wird. "Trotz aller Vorfreude gibt es aber noch einige Kritikpunkte", erinnert Haider daran, dass der erste geplante Bauabschnitt zwar Eferding entlasten werde, "doch dieses Baulos endet unmittelbar vor der Ortschaft Pupping und mündet dort wieder in die Nibelungen-Bundesstraße." Es sei zu befürchten, so der FP-Nationalrat, "dass die Puppinger und in weiterer Folge auch die Bewohner von Karling die volle Wucht des nun auf die Umfahrung geleiteten Verkehrs zu spüren bekommen."

"Und der zweite Bauabschnitt von Pupping bis Hartkirchen oder Aschach/Donau ist noch nicht einmal geplant. Lediglich eine Variantenstudie wurde in Auftrag gegeben", zeigte Haider auf und forderte ein, dass schnellsten Gespräche mit den betroffenen Gemeinden geführt werden. "Gemeinsam sollen alle denkbaren Varianten besprochen werden. Denn in Aschach/Donau befürchtet man bereits, dass durch eine Einmündung des zweiten Baulos an der falschen Stelle das Wohngebiet "Bahnhofsiedlung" zur Verkehrshölle wird", so Haider, der auch seit 20 Jahren im Aschacher Gemeinderat tätig ist. Ganz klar müsse verhindert werden, "dass der überregionale Durchzugsverkehr über die Donaubrücke ins oder aus dem Mühlviertel mitten durch ein Wohn- und Einkaufsgebiet geführt wird." Haider sprach sich dafür aus, dass andere Varianten "zumindest geprüft werden sollten."

Derzeit werde die Donaubrücke in Aschach saniert. "Das tagtägliche Verkehrschaos zeigt der Politik klar auf: Die Verkehrswege im westlichen Großraum Linz stoßen bei weitem an ihre Grenzen. Sanierungen sind notwendig. Im Hinblick auf die drohende Sperre der Linzer Eisenbahnbrücke Ende 2012 und die Sanierung der Autobahnbrücke im Jahr 2016 ist das tägliche Fiasko auf der Aschacher Donaubrücke nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen wird," so Haider abschließend.

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