FPÖ-Kickl: Nächster SPÖ Korruptionsfall - ORF-"Code of Conduct" greift nicht

Wien (OTS) - Kaum sei der "Sieben Millionen für den Werner"-SPÖ-Medienkorruptionsfall bekannt geworden, poppe der nächste SPÖ-Medienskandal auf, reagierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl auf Aussagen der ORF-Stiftungsrätin Kulovits-Rupp, die schwere Vorwürfe gegen das Landesstudio Burgenland erhoben habe.

So würden leitende Programmmitarbeiter auf Veranstaltungen moderieren, über die dann in Radio und Fernsehen des ORF-Burgenland entsprechend berichtet werde, fasste Kickl den ORF-Korruptionsfall zusammen. Dies bedeute, dass sich Veranstalter mit dem Engagement eines ORF-Moderators, mehr oder weniger billig, in die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einkaufen könnten, zeigte Kickl die Problematik dieser Vorgehensweise auf. Dabei werde freilich auch noch der entsprechende ORF-Mitarbeiter quasi doppelt entlohnt. Einmal über sein ORF-Gehalt und einmal über seine Gage vom jeweiligen Veranstalter, so Kickl.

Dies alles finde unter den duldenden Augen des burgenländischen ORF-Landeschef Karlheinz Papst statt, der ein strammer SPÖ-Genosse sei, so Kickl, der hier den nächsten SPÖ-Medienskandal sieht. Ein klassischer Beweis dafür, dass der von Generaldirektor Wrabetz im April vollmundig hinausposaunte "Code of Conduct" nicht greife, so Kickl, der hier den ersten Präzedenzfall sieht.

So sei im ORF-Verhaltenskodex für die Journalisten festgeschrieben, dass "alle politischen und wirtschaftlichen Verquickungen, die geeignet sein könnten, Zweifel an der Unabhängigkeit aufkommen zu lassen zu vermeiden sind", zitierte Kickl, der hier eine klare Verletzung dieser Regeln sieht. "Wrabetz muss sofort handeln und die betroffenen Mitarbeiter sofort dienstfrei stellen, bis die Causa-Papst aufgeklärt ist", forderte Kickl. "Ein öffentlich-rechtlicher Sender, der Korruption im eigenen Haus zulässt, verliert jede Glaubwürdigkeit bei der objektiven Berichterstattung", so Kickl.

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