FP-Herzog: Unverschämte Preistreiberei bei den Mieten

Wucher-Erhöhungen in Wien nehmen kein Ende

Wien (OTS/fpd) - Nach Strom, Gas, Parken, Öffis, Wien Energie und Co besitze die Stadt Wien nun tatsächlich die Frechheit, erneut bei den Mieteinnahmen an der Preisschraube zu drehen, kritisiert heute der 2. Landtagspräsident der FPÖ-Wien, Johann Herzog.

Genauer handle es sich um eine Erhöhung um 5,5 Prozent und betreffe insgesamt 220.000 Wohnungen in Wien, davon 120.000 Gemeindewohnungen. Die Rechtfertigung, wonach dies auf Grund einer gesetzlich vorgeschriebenen Inflationsanpassung notwendig sei, ist für Herzog eine reine Ausrede. Durch den Bruch des Versprechens des ehemaligen Wiener Wohnbaustadtrats und heutigen Bundeskanzlers Werner Faymann, am Kategoriemietzins festzuhalten, seien bereits viele Mieter in unglaublichem Ausmaß zur Kasse gebeten worden. Nun wolle man offensichtlich auch jene Menschen erwischen, denen man den Richtwertzins nicht aufs Auge drücken konnte, sagt Herzog.

Fakt sei jedoch, dass sich viele Wienerinnen und Wiener durch die hemmungslose Gebührenpolitik der Gemeinde Wien das Wohnen im "sozialen" Gemeindebau schon jetzt kaum mehr leisten können, weshalb sie immer mehr auf den Bezug von Wohnbeihilfen angewiesen sind. Um die Situation nicht noch weiter zu verschärfen sei Stadtrat Ludwig aufgefordert, die geplante Erhöhung mit 1. Oktober für die in seiner Verantwortung stehenden Gemeindebauten nicht umzusetzen, so Herzog. (Schluss) hn

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