AKNÖ mobilisiert für Bildungsvolksbegehren

Nach Präsident stellt sich Kammer hinter Anliegen der ReformerInnen

Wien (OTS/AKNÖ) - Der Vorstand der Niederösterreichischen Arbeiterkammer hat heute beschlossen, das Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht sitzenbleiben" zu unterstützen. Nachdem bereits AKNÖ-Präsident Hermann Haneder die Initiative persönlich unterstützt hatte, stellt sich mit dem Beschluss des politischen Gremiums auch die AKNÖ hinter das Volksbegehren.

"Ich bin stolz, dass sich die Interessenvertretung der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen hinter diese wichtige Initiative stellt", kommentiert AKNÖ-Präsident Hermann Haneder den heutigen Mehrheitsbeschluss des Kammer-Vorstands. Der Vorstand ist nach dem ArbeitnehmerInnenparlament das wichtigste politische Entscheidungsgremium in der AK. Neben einer Mobilisierungskampagne für das Volksbegehren, das von 3. bis 10. November auf allen Gemeindeämtern aufliegt, wird die AKNÖ die Initiative mit 35.000 Euro direkt unterstützen.

"Je mehr Menschen unterschreiben, desto besser. Viele Unterschriften sind ein starkes Signal an die Politik, den Stillstand in der Bildung zu beenden", sagt Haneder, der sich in den vergangenen Monaten wiederholt für das Volksbegehren stark gemacht hatte. "Uns ist das genauso ein Anliegen wie etwa der Industriellenvereinigung, die das Volksbegehren ebenfalls unterstützt. Das zeigen wir auch mit unserem laufenden Bildungsschwerpunkt, der thematisch genau zum Volksbegehren passt", meint Haneder. "Viele der Anliegen sind identisch mit dem Sozialpartnerpapier zur Bildung aus Bad Ischl, auf das sich VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen, der Wirtschaft und der Landwirtschaft geeinigt haben."

Die UnterstützerInnen kämen aus allen politischen Lagern. Das Spektrum reiche von VertreterInnen aller politischen Parteien bis zu Büchereien, Kirchen und Elternvereinen, sagt der AKNÖ-Präsident zur Kritik der vergangenen Tage, er betreibe Parteipolitik: "Viel überparteilicher geht es nicht."

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