Energiebilanz der Landesgebäude weiter verbessert

Landeshochbau setzt auf höchste energetische und bauliche Qualität

Bregenz (OTS/VLK) - Die Energiebilanz 2011 der landeseigenen Gebäude ist insgesamt sehr positiv, berichteten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Hochbaureferent Landesstatthalter Markus Wallner heute, Dienstag, im Pressefoyer. Bei den Landesgebäuden (Verwaltungs-, Schulbauten, Straßenmeistereien etc.) wurde der durchschnittliche Heizenergieverbrauch in den letzten fünf Jahren um elf Prozent gesenkt.

Seit 2005 werden Landesgebäude und Landeskrankenhäuser in einer gemeinsamen internetgestützten Energiebuchhaltung erfasst, die dem neuesten technischen Stand entspricht. Mit den erzielten energetischen Verbesserungen setze das Land Vorarlberg klare Signale im Sinne der angestrebten Energieautonomie, sagte Landeshauptmann Sausgruber.

Landesstatthalter Wallner betonte, dass die Bauprojekte des Landes Vorarlberg in den letzten Jahren deutlich bessere energetische Werte aufweisen, als nach den Vorschriften der Bautechnikverordnung erforderlich. Bei Neubauten werde wo immer möglich Passivhausstandard angestrebt. Der Biomasseanteil bei Wärmegewinnung konnte in den letzten fünf Jahren von drei auf über acht Prozent gesteigert werden, der durchschnittliche CO2-Ausstoß wurde um zehn Prozent reduziert.

Die Energiebilanz 2011 erfasst die Daten von 88 Gebäuden, das sind 84 Prozent der landeseigenen Objektflächen. Die Gebäude unterscheiden sich hinsichtlich Größe und Alter sehr stark. Elf Objekte sind mehr als 100 Jahre alt, z.B. die Bezirkshauptmannschaften Bludenz und Feldkirch, Schloss Hofen oder das Landeskonservatorium in Feldkirch. Viele alte Objekte stehen unter Denkmalschutz. Andere Bauten wurden erst in den letzten fünf Jahren errichtet, etwa die Fachhochschule Vorarlberg, die Landessonderschule Mäder, die Bezirkshauptmannschaft Bregenz und der Gutshof in Hohenems. Diese Gebäude sind energetisch und bautechnisch auf neuestem Stand.

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