Rudas: Peinlicher Ablenkungsversuch Straches vom blauen Korruptionssumpf

Lange Liste an Unschuldsvermutungen bei der FPÖ

Wien (OTS/SK) - Statt endlich die nicht enden wollenden Skandale
im Korruptionssumpf der Unschuldsvermutungspartei FPÖ aufzuarbeiten, schlägt Strache lieber mit wilden Anschuldigungen um sich, betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Keine Partei ist so sehr in Skandale rund um Telekom, Buwog, Abfangjägerkauf etc. verstrickt wie die FPÖ, die Ablenkungsmanöver sind durchsichtig", bekräftigt Rudas. ****

Genau zu dem Zeitpunkt als der Telekomskandal immer mehr medial aufgedeckt wird, wird eine Geschichte, die das Magazin "Profil" bereits am 11.8.2008 berichtete, wieder aufgewärmt. Josef Ostermayer hat gestern ganz klar alle Vorwürfe aufgeklärt. Auch der ÖBB-Chef Christian Kern hat klargemacht, dass er keinen Skandal sehe. Die FPÖ-Manöver riechen nach inszenierter Ablenkung. Betrachtet man die jüngste Geschichte der FPÖ, ist die Bilanz: "schiefes Licht". "Die Liste der verurteilten und angeklagten FPÖ-Funktionäre ist lang, sie zeichnet ein Sittenbild und System dieser Partei", so Rudas. Erst kürzlich wurde Uwe Scheuch - weil er offenbar Staatsbürgerschaften an Russen gegen eine Parteispende verkaufen wollte - in erster Instanz zu 18 Monaten verurteilt. "Konsequenzen aus diesem Skandal zu zeihen, scheint der Unschuldsvermutungspartei fremd zu sein", sagt Rudas, die auf weitere verurteilte Rechtsbrecher aus FPÖ-Kreisen hinweist:

Susanne Winter (aktive FPÖ-Mandatarin), rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung, Harald Vilimsky (aktiver FPÖ-Mandatar und Generalsekretär der FPÖ Wien), zu einer Geldstrafe verurteilt, John Gudenus (ehemaliger FPÖ-Abgeordneter), rechtskräftig verurteilt wegen Wiederbetätigung, Walter Meischberger (ehemaliger FPÖ-Generalsekretär), rechtskräftig verurteilt wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Peter Rosenstingl (ehemaliger FPÖ-Abgeordneter), rechtmäßig verurteilt wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs, Ernest Windholz (ehemaliger FPÖ-Mandatar), rechtskräftig verurteilt wegen Körperverletzung, Ferdinand Spielberger (ehemaliger FPÖ-Stadtrat in Graz), verurteilt wegen sexueller Nötigung, Peter Westenthaler (ehemaliger FPÖ-Mandatar), rechtskräftig verurteilt wegen Falschaussage vor Gericht, Wolfgang Fröhlich (ehemaliger FPÖ-Bezirksrat), rechtskräftig verurteilt wegen Holocaust-Leugnung -um nur einige zu nennen.

"Die Unschuldsvermutungspartei wäre besser beraten, endlich für Ordnung in ihren Reihen zu sorgen. Auskunft über Parteispenden ist überfällig", so Rudas. Keine Partei gibt so viel Geld für Werbung und Kampagnen aus wie die FPÖ. "Woher kommt dieses Geld", fragt Rudas und fordert schnellstmögliche Aufklärung. (Schluss) pep/sv

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