Katholischer Familienverband zu Weltkindertag: Kindeswohl muss der gesellschaftliche Imperativ sein

Der Mutter- und der Vatertag werden zu Recht gefeiert, auch Kinder müssten am 20. September von der Gesellschaft erfahren, welch wichtigen Stellenwert sie haben (sollten).

Wien (OTS) - "Vater- und Muttertag sind - wenn auch kommerziell eingebettet - im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen. Selbiges muss auch für den Weltkindertag gelten, der am 20. September begangen wird", fordert HR Dkfm. Werner Höffinger, Vizepräsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ). Dazu bedürfe es vielfach eines Umdenkens: Von einer "Kinder sind kein Störfaktor"-Atmosphäre bis hin zu einer ansprechenden finanziellen Abgeltung der Leistungen der Familien.

Da das Glück von Kindern unmittelbar mit ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten zusammenhängt, muss diesen endlich der Druck genommen werden. "Viele Eltern stehen heute zunehmend unter Druck und fühlen sich überfordert. Darum müssen für Eltern die Unterstützungsleistungen und die Rahmenbedingungen dringend verbessert werden, etwa bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf." Dass der Zeit- und Leistungsdruck für Familien generell steigt, bestätigt auch die vom KFÖ im Vorjahr in Auftrag gegebene Karmasin-Studie "So fühlen sich Eltern in Österreich". Höffinger erinnert daran, dass im Vorjahr ein 1,4 Milliarden Euro-Belastungspaket gegen die Familien geschnürt wurde. "Diese Kürzungen, die seit Jahren verwehrte Valorisierung der Familiengelder und die Preisexplosion des Alltags (3,5% Inflation!) sind ein Zeichen, dass es familienpolitisch vielerorts Handlungsbedarf gibt", kritisiert Höffinger.

Bei Kinderrechten nachbessern

Für den KFÖ war die verfassungsrechtliche Verankerung der Kinderrechte im Jänner 2011 zwar ein "wichtiger symbolischer erster Schritt", es müssten jedoch weitere Verbesserungen folgen, so KFÖ-Vizepräsident Höffinger. Darin fehle dem Familienverband etwa die Gewährleistung der materiellen Absicherung von Kindern, eine Festschreibung des Rechts auf Gesundheit und Bildung sowie besondere Schutzvorschriften für Kinderflüchtlinge.

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