UN High-Level Meeting zur Gesundheit: Pharmazeutische Industrie trägt zur Bekämpfung der Lebensstilerkrankungen bei

Wien (OTS) - Aus Anlass des derzeit in New York stattfindenden UN High-Level Meetings zur Gesundheit hat die International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and Associations (IFPMA) einen Aktionsplan zur Bekämpfung von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs) in den Entwicklungsländern vorgelegt.

NCDs, wie kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Diabetes oder chronische Lungenerkrankungen sind auch in den Entwicklungsländern ein stark wachsendes Problem. Basierend auf einer Studie, die die wichtigsten Hindernisse zur Eindämmung dieser Krankheiten aufzeigt, hat die IFPMA, deren Mitglied auch die Pharmig ist, einen Aktionsplan erarbeitet, der den Beitrag der pharmazeutischen Industrie darstellt. Mit Forschung und Entwicklung will die pharmazeutische Industrie innovative Medikamente entwickeln und so etwa die Polypills (frei übersetzt "Medikament für Vieles/ aus Vielem", Bezeichnung für eine Tablette, die verschiedene Medikamente in niedriger Dosierung enthält) auf ihre Realisierbarkeit besonders prüfen.

Um den Zugang zu Versorgung und die Leistbarkeit von Medikamenten zu gewährleisten, setzt sich die pharmazeutische Industrie für verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen ein und will dazu beitragen, die Versorgungsketten so zu gestalten, dass für Patienten in den Entwicklungsländern sichere Medikamente bereitgestellt werden können. Auch in der Prävention und Gesundheitsvorsorge wird die pharmazeutische Industrie mit innovativen Maßnahmen (Gesundheitspartnerschaften und Aufklärungsprogrammen) dazu beitragen, die Gesundheitskompetenz, wie etwa das Bewusstsein für NCDs, zu erhöhen. Die pharmazeutische Industrie beabsichtigt, bereits bestehende Gesundheitspartnerschaften auszuweiten und spezifische Maßnahmen, wie z.B. das NCD-Toolkit zur Erkennung und Vermeidung von Risikoverhalten, zu promoten. "Der Aktionsplan macht deutlich, dass die Pharmaindustrie weltweit ihre Verantwortung zur Eindämmung von Krankheiten durch substantielle Beiträge im Bereich der Prävention wahrnimmt", sagte Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, aus Anlass der Präsentation des Programms der IFPMA. "Das Wissen und Bewusstsein um Gesundheit bzw. Krankheit ist in allen Staaten dieser Welt zu fördern, weil sich zeigt, dass nicht nur in den Entwicklungsländern sondern weltweit großer Nachholbedarf besteht. Es ist die Herausforderung, für jede Zivilgesellschaft das Ansteigen der NCDs zu vermeiden, indem wir Gesundheit als Querschnittmaterie aller Politikbereiche verstehen, und den Menschen mehr Informationen über bewusste Ernährung, Bewegung, gesunde Lebensumwelten, aber im Krankheitsfall auch relevante Informationen über den Therapiebedarf näherbringen", so Huber.

Das IFPMA-Programm "Framework for Action for the Prevention and Control of Non-Communicable Diseases" und die Studie "Improving Access to Medicines for Non-Communicable Diseases in the Developing World" finden Sie unter Sie auf www.pharmig.at im Pressebereich.

Die IFPMA repräsentiert pharmazeutische Unternehmen und Verbände weltweit mit ca. 1,3 Millionen Angestellten in der Forschung, Entwicklung und Bereitstellung von Medikamenten und Impfstoffen. Die Pharmig ist seit 2004 Mitglied der IFPMA. Mehr Informationen über die IFPMA unter www.ifpma.org.

Über die Pharmig:

Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand April 2011), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca.10.000 Beschäftigte.

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