Ex-ÖBB-Chef Huber: "Sieben Millionen für den Werner"

Weitere Details über die Aussagen der Zeugen Huber im ÖBB-Inseraten-Skandal

Wien (OTS) - Laut einem Informanten der Regionalmedien Austria*
hat der ehemalige ÖBB-Boss Martin Huber (als Zeuge unter Wahrheitspflicht) beim Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) von einem geheimen Treffen zwischen ihm, dem damaligen Kabinettschef Josef Ostermayer und ÖBB-Aufsichtsratschef Horst Pöchhacker berichtet. Das schreiben die RMA in ihren aktuellen Ausgaben.

Bei einem Essen im Wiener Restaurant "Stadtwirt" habe man Huber damals eindeutig zu verstehen gegeben, dass er vom 23-Millionen-Werbeetat der Bundesbahnen für das Jahr 2008 "sieben (Werbe-, Anm. d. Red.) Millionen für den Werner" reservieren sollte. Mit "Werner" war der damalige Infrastrukturminister und nunmehrige Bundeskanzler Faymann gemeint. Huber habe dem Drängen Ostermayers und Pöchhackers laut eignen Angaben nicht nachgegeben, wie er vor dem BAK aussagt. Er sah in einer etwaigen Imagekampagne für den damaligen Infrastrukturminister keinen Vorteil für die ÖBB - und lehnte ab.

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