Blaulichtfunk: BZÖ-Petzner fordert Aufklärung über Rolle von Brigadier Schnakl

Wien (OTS) - "Ein Brigadier mit nur 39 Jahren, der aus Mensdorffs 135 Seelen- Dörfchen Luising stammt, für das Innenministerium unter Strasser stellvertretender Gesamtprojektleiter für das digitale Behördenfunknetz Tetron war und nunmehr als Geschäftsführer für die Tetron Sicherheitsnetz Errichtungs- und BetriebsgmbH fuhrwerkt, welche im Juni 2004 als Tochter der Konzerne Motorola (65%) und Alcatel Lucent (35%) gegründet wurde. Das sind wohl zu viele Zufälle und schreit daher nach Aufklärung im Untersuchungsausschuss, zumal wegen der Causa helle Aufregung im Innenministerium herrscht und es direkte Verbindungen zwischen Schnakl und Mensdorff-Pouilly geben soll." Das erklärt für das BZÖ dessen stellvertretender Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner, der über das Nachrichtenmagazin "profil" für die Veröffentlichung der eigenartigen Verbindungen und zu vielen Zufälle des Herrn Brigadier Schnakl gesorgt hat.

Abgesehen davon, dass es rechtlich und moralisch zu hinterfragen sei, ob ein ranghoher Beamter des Innenministeriums laut Tetron-Homepage zugleich Geschäftsführer eines privaten Unternehmens von Motorola und Alcatel sein könne und damit doppelt beschäftigt mit einem Doppelgehalt sei, müsse vor allem ein möglicher Zusammenhang zwischen der Schnakl und Mensdorff-Pouilly geklärt werden, der bekanntlich 3,3 Millionen Euro für seine Lobby-Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Tetron-Projekt kassiert haben soll. "Innenministerin Mikl-Leitner ist gefordert, für rasche Aufklärung und Transparenz zu sorgen, um als heute Ressortverantwortliche über jeden Verdacht erhaben zu sein", schließt Petzner.

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