Scheele fordert raschen Beschluss des NÖ-Heizkostenzuschusses für 2011/ 2012

Diesjährige Unterstützung muss sich an den gestiegenen Energiepreisen orientieren

St. Pölten (OTS/SPI) - Zahlreiche Studien und Armutsberichte belegen, dass es für eine immer größer werdende Anzahl an Menschen nicht mehr leistbar ist, ihre Wohnung über den Winter warm zu halten. "Der Heizkostenzuschuss ist eine wichtige Maßnahme für sozial schwache Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher", unterstreicht Soziallandesrätin Mag.a Karin Scheele ihre Forderungen:
Angesichts der gegenüber im Vorjahr stark angestiegenen Energiekosten möchte sie nicht nur frühzeitige Klarheit für rund 30.000 Menschen in Niederösterreich schaffen, sondern auch eine deutliche Erhöhung des Zuschusses durchsetzen: "Die Preise für Heizöl, Gas und feste Brennstoffe sind im Vergleich zum Vorjahresniveau deutlich angestiegen. Im Sinne einer verantwortungsvollen Politik müssen wir dieser Entwicklung Rechnung tragen und auch den Landeszuschuss dementsprechend erhöhen. Ich hoffe auf eine rasche Einigung und Beschlussfassung in den nächsten Regierungssitzungen."

Schon in den letzten beiden Heizperioden 2009/ 2010 bzw. 2010/ 2011 wurde vom Land Niederösterreich ein Heizkostenzuschuss von 130 Euro für Sozialhilfeempfänger bzw. im letzten Jahr auch für BezieherInnen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung beschlossen. Für Soziallandesrätin Karin Scheele wäre nun eine Erhöhung auf die Zuschusshöhe der Heizperiode 2008/ 2009 wünschenswert: "Vor drei Jahren wurde noch ein Heizkostenzuschuss von 210 Euro ausbezahlt. Ein Zuschuss in dieser Höhe wäre auch für den kommenden Winter notwendig." Denn, so Landesrätin Scheele weiter: "Gerade Personen mit weniger Einkommen leben oft in schlechter gedämmten Häusern, ihnen fehlt das Geld für notwendige Sanierungen und für den Umstieg auf günstigere Energieformen. Darüber hinaus gibt es in Niederösterreich verhältnismäßig wenig Unterstützung in den Bereichen Miete und Wohnen."

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