"Nachbar in Not"-Ostafrika-Hilfe: Sechs Millionen Euro in sechs Wochen

Die Hilfsorganisationen sind auch in den kommenden Monaten gefordert

Wien (OTS) - Rund sechs Wochen, nachdem der ORF und "Nachbar in
Not" die Hilfsaktion "Nachbar in Not - Hunger in Ostafrika" gestartet haben und rund drei Wochen nach dem ORF-Aktionstag "Hilfe für Ostafrika" am 25. August - der allein 1,1 Millionen Euro Spenden und 1,2 Millionen Österreicher/innen erreichte -, sind bis heute sechs Millionen Euro gespendet worden.

Wrabetz: "Erfolg von 'Nachbar in Not' ist Ausdruck einer gemeinsamen Anstrengung"

"Sechs Millionen Euro Spenden innerhalb kürzester Zeit zeigen, dass die Menschen in Österreich nicht bereit sind, sich an die Schreckensbilder aus Afrika zu gewöhnen. Dieses Ergebnis ist aber auch Ausdruck einer gemeinsamen Anstrengung, ohne die das Netzwerk aus Professionalität und Nächstenliebe nicht funktionieren würde -ein Ergebnis, auf das wir alle stolz sein dürfen", unterstreicht ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.

Auch Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian-Broadcasting, freut sich über den Erfolg und betont: "Mit diesem Geld ist die Weiterführung zahlreicher laufender Projekte durch die 'Nachbar in Not'-Hilfsorganisationen - Caritas, CARE, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariter-Bund und Volkshilfe - auch in den nächsten Monaten sichergestellt."

Opriesnig: "Großer Vertrauensbeweis der Spenderinnen und Spender"

"'Nachbar in Not' erweist sich wieder einmal eindrucksvoll als humanitäre Visitenkarte Österreichs", meint Michael Opriesnig, "Nachbar in Not"-Vorstandsvorsitzender vom Roten Kreuz. "Es zeigt sich, dass das Vertrauen der Spenderinnen und Spender in die unter dem Dach von 'Nachbar in Not' tätigen Organisationen ein sehr großes ist. Leider ist am Horn von Afrika keine Entspannung der Lage in Sicht, die Organisationen werden daher auch in den kommenden Monaten voll gefordert sein", erklärt Opriesnig.

Schweifer: "Die Katastrophe ist noch lange nicht vorbei"

"Jeder Euro hilft und trägt dazu bei, Menschenleben zu retten! Unser herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern. Ihre Großherzigkeit ermöglicht uns einen langen Atem, denn die Katastrophe ist noch lange nicht vorbei. Unser Dank gilt auch der großartigen, medialen Unterstützung - allen voran durch den ORF, aber auch durch andere Medien des Landes. Mit dem gemeinsamen Engagement können wir viel dazu beitragen, in der Dürrekatastrophe menschliches Leid zu lindern", sagt "Nachbar in Not"-Vorstand und Caritas-Auslandshilfechef Christoph Schweifer.

Lassman: "Hilfe zu den Menschen und nicht die Menschen zur Hilfe bringen"

"Der Fokus der Hilfe im Katastrophengebiet liegt mit Recht auf den Menschen in den Flüchtlingslagern. Damit jedoch nicht noch mehr Menschen beschwerliche, oft gefährliche Märsche durch die Dürregebiete antreten müssen, bemühen sich die 'Nachbar in Not'-Organisationen dort zu helfen, wo die Menschen leben: bei Viehhirten im Norden Kenias oder Afghanistans, in den ländlichen Gebieten Somalias. Partnerorganisationen, die bei der Bevölkerung anerkannt und seit langem in Somalias Krisenregionen tätig sind, haben die Möglichkeit, in den Rebellengebieten Hilfe zu leisten. So kommt die Hilfe zu den Menschen und nicht die Menschen zur Hilfe", betont Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe.

"Nachbar in Not" bittet auch weiterhin um Spenden auf das Aktionskonto PSK 91 091 200. Online-Spenden ist auf der Homepage nachbarinnot.ORF.at möglich, die auch alle wichtigen Infos zur Hilfsaktion enthält. Unter der kostenlosen Spendentelefonnummer 0800 222 444 kann ein Erlagschein angefordert oder per Kreditkarte gespendet werden.

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