ARBÖ: Salzburg, Steiermark und Tirol auf dem falschen Reifen erwischt

Schnee-Überraschung - Reifen unbedingt wechseln oder Schneeketten anlegen

Wien (OTS) - Der Wintereinbruch in Teilen von Salzburg, der Steiermark und Tirol hat die Autofahrerinnen und Autofahrer auf dem falschen Reifen erwischt. Kaum einer hat dort schon auf Winterreifen umgesteckt. Die Folge: Unfälle und verdoppelte bis verdreifachte Einsätze des ARBÖ-Pannendienstes.

ARBÖ-Salzburg-Chef Dietmar Doloscheski fasst die Lage in Salzburg zusammen: "Im Gebiet Zell am See, Bad Gastein, Gasteiner Tal und St. Johann stellen Schneefall und Matsch große Herausforderungen für die falsch ausgerüsteten Autos dar." Die Panneneinsätze des ARBÖ haben sich verdreifacht, vor allem wegen kleiner Unfälle durch ins Schleudern geratener Fahrzeuge. "Wer ist Rutschen kommt, merkt, wie wichtig es wäre, rechtzeitig richtiges Fahrverhalten zu trainieren. Der ARBÖ bietet spezielle Fahrsicherheits-Trainings an. Damit ist man für Wetterkapriolen wie diese bestens vorbereitet ist", so Doloscheski

Ein ähnliches Bild im Tiroler Oberland bzw. im Raum Telfs und Schwarz sogar bis in die Tallagen: Durch die falschen Reifen in den Graben gerutschte Fahrzeuge verdoppeln die Panneneinsätze des ARBÖ. Landesgeschäftsführer des ARBÖ Tirol Helmuth Werth: "Auf den überraschenden Wintereinbruch waren die Fahrzeuglenker einfach nicht vorbereitet. Kleine Unfälle und erfrorene Batterien halten zurzeit unserem Pannendienst im Atem."

In der Steiermark sind derzeit nur die Bereiche um Liezen, Trieben und Schladming betroffen. Auch hier hat kaum ein Autolenker Winterpneus aufmontiert oder Schneeketten angelegt.

Fest steht: Wer bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen sein Fahrzeug nicht entsprechend ausrüstet - sei es durch Winterreifen oder Schneeketten - handelt in jedem Fall grob fahrlässig und muss mit versicherungsrechtlichen Nachteilen rechnen. Auch wenn die allgemeine Winterausrüstungspflicht erst im November in Kraft tritt, verlangt das Gesetz, dass ein Fahrzeug nur dann gelenkt wird, wenn es Betriebssicherheit gewährleistet ist; weder der Lenker noch Dritte dürfen gefährdet werden. So müssen in den betroffenen Gebieten bei winterlichen Fahrbahnverhältnisse wie Schnee, Matsch oder Eis entweder Winterreifen oder Schneeketten angelegt sein.

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