ASFINAG: Immer weniger Unfälle auf Österreichs Autobahnen

Halbjahresbilanz des Kuratoriums für Verkehrssicherheit weist erneut Rückgang aus

Graz (OTS) - Jeder Unfall ist einer zu viel, insbesondere wenn
dabei Personen verletzt werden. Umso erfreulicher ist daher der anhaltende signifikante Rückgang an Verkehrsunfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen, den die brandaktuelle Halbjahresstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit ausweist. Die Unfälle mit Personenschaden gingen demnach im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010 heuer erneut um knapp 20 Prozent zurück.

Exakt 954 Unfälle mit Verletzten mussten in den Monaten Jänner bis Juni 2010 verzeichnet werden, 1.412 Menschen kamen dabei zu Schaden. Im gleichen Zeitraum 2011 waren es 764 Unfälle, bei denen 1.195 Personen Verletzungen erlitten. Zum Vergleich: 2006 waren es noch 1.181 Unfälle mit 1.848 Verletzten. Die stärksten Rückgänge gab es dabei in den Bundesländern Burgenland (minus 30,5 %), Oberösterreich (minus 34,3 %) und in der Steiermark (minus 33,5 %), den geringsten in Salzburg mit minus 3,7 Prozent.

Die Investitionen der ASFINAG in mehr Verkehrssicherheit wirken sich somit nachhaltig positiv aus, ist ASFINAG-Vorstand Alois Schedl erfreut. "Sichere Verkehrswege zur Verfügung zu stellen, ist uns ein sehr großes Anliegen. Deswegen machen die Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit auch knapp ein Drittel unseres gesamten Investitionsvolumens aus."

Junge Verkehrsteilnehmer sind nach wie vor gefährdeter
Das Alter der Fahrzeuglenker spielt bei der Unfallwahrscheinlichkeit nach wie vor eine große Rolle. Junge Verkehrsteilnehmer zwischen 20 und 29 Jahren sind am öftesten in Unfälle mit Personenschaden verwickelt. 325 Verunglückte sind dieser Altersgruppe zuzuordnen, zwischen 30 und 39 Jahren waren es 227. Die Mehrheit der Verunglückten ist zudem männlich (676 zu 519).

Auffahrunfälle gehören mit 421 der insgesamt 764 Unfälle zu den häufigsten Unfallarten. Danach folgen Alleinunfälle (313 Fälle). Die meisten Unfälle passieren auf trockener Fahrbahn (596) und bei besten Lichtverhältnissen am Tag. Bei Dämmerung und Dunkelheit weist die Statistik 181 Unfälle auf. Weit vorsichtiger dürften die Verkehrsteilnehmer bei nasser Fahrbahn unterwegs sein. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010 ging heuer die Zahl an Unfällen um 42 Prozent zurück.

Keinen Rückgang gab es in diesem Zeitraum hingegen leider bei der Anzahl an tödlichen Verkehrsunfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen, die Zahl der tödlichen Unfälle blieb annähernd gleich. Eine traurige Tatsache, die bei der ASFINAG für vermehrte Anstrengungen sorgt, die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Jeder dieser Unfälle wird daher genauestens untersucht, um Wege zu finden, die Unfallwahrscheinlichkeit weiter zu reduzieren.

Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit

Für die Zielerreichung der im Verkehrssicherheitsprogramm vorgesehenen Punkte, investiert die ASFINAG im Zeitraum von 2011 bis 2016 rund 2,2 Milliarden Euro. Das entspricht etwa einem Drittel des gesamten Investitionsvolumens.

Die Maßnahmen setzen sich zum größten Teil zusammen aus:
- Investitionen in die Tunnelsicherheit
- sicherheitsrelevanten Verbesserungen bei Generalerneuerungen und Instandsetzungen (Griffigkeit, Ebenheit, Rückhaltesystem)
- Investitionen in Rast- und Parkplätze
- Verkehrsbeeinflussungsanlagen
- Verkehrskontrollplätze
- Straßenausrüstungen, Pannenbuchten, bauliche Mitteltrennungen
- Lückenschlussprogramm bei Leitschienen

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