BZÖ-Grosz: FP-Prinzhorn war Unterstützer der politischen Korruption in Österreich

"Prinhorn sche Kindesweglegung von Grasser, Reichhold und Gorbach mehr als schändlich"

Wien (OTS) - "Thomas Prinzhorn ist ja auch schon ein etwas
älterer Herr, der seine Vergangenheit ein wenig verklärt sieht. Für diese Gedächtnisausfälle muss man daher durchaus Verständnis haben. Doch dass er sich via Profil von Grasser, Reichhold und Gorbach distanziert, ist mehr als schändlich zumal er selbst ja mit seiner Büroleiterin und jetzigen FPÖ-Mandatarin Kappel diese Personen hofiert und teilweise miterfunden hat", kritisiert heute BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz.

"Wie gut kann ich mich erinnern, wie Prinzhorn die damalige FPÖ-Parteiführung im Februar 2003 regelrecht genötigt hat, Gorbach aus Vorarlberg in die Regierung zu holen. Wie gut kann ich mich erinnern, wie Prinzhorn bis zuletzt eine Art Schutzmantelmadonnen-Funktion für Karl-Heinz Grasser ausgeübt hat. Wie gut kann ich mich erinnern, wie Prinzhorn im Herbst 2002 darauf drängte, dass Reichhold unbedingt Kurzzeit-Parteiobmann der FPÖ werden musste um ihm 40 Tage später im Krankenhaus höchstpersönlich die seidene Schnur zu überreichen. Und wie gut kann ich mich erinnern, wie Prinzhorn und Kappel die Manager der staatsnahen Betriebe quasi eigenhändig - ohne die Zustimmung der Bundesregierung - besetzen wollten. Und wie gut kann ich mich erinnern, wie Prinzhorn und sein kongenialer Busen- und Jagdfreund Scheuch im Jänner 2005, einen unbestechlichen und ehrenwerten Minister wie Herbert Haupt aus der Bundesregierung geschossen haben um weiterhin ihre dreckigen Geschäfte ungestört machen zu können", so Grosz.

Prinzhorn kann daher samt seiner damaligen Büroleiterin durchaus als "Unterstützer der politischen Korruption" in Österreich bezeichnet werden. "Die Wahrheit ist zwar eine Tochter der Zeit, doch Fakten kann man auch Jahrzehnte später nicht umdrehen. Prinzhorns Rolle bei der Privatisierung wird daher auch Gegenstand eines möglichen Untersuchungsausschusses werden, dabei werden wir ihm bei seinen Gedächtnislücken schon auf die Sprünge helfen", so Grosz abschließend.

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