RfW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch: Weniger Staat, mehr privat!

Öffentliche Hand nimmt Privatwirtschaft Aufträge weg - und der Bürger zahlt dabei drauf

Graz (OTS) - Bund, Land und Gemeinden bieten viele Leistungen an, die nicht zu ihren Aufgaben gehören, sondern von der Privatwirtschaft zu leisten sind. Das kostet den Steuerzahler viel Geld, weil private Unternehmen die Leistungen deutlich günstiger und professioneller erbringen können.

Privilegierte Beamte, die Straßen sanieren; teure Vertragsbedienstete, die Schnee von den Straßen räumen; eine Kommune, die Baucontainer vermietet... Nur drei von vielen Beispielen, wie die Öffentliche Hand nicht nur der Privatwirtschaft Konkurrenz macht, sondern dabei auch noch eine Menge Geld verbrennt. Denn Bund, Land und Gemeinden bieten viele Leistungen an, die gar nicht zu ihren Aufgaben gehören oder von privaten Unternehmen viel besser, professioneller und vor allem viel günstiger erledigt werden können.

Draufzahlen muss einmal mehr der Steuerzahler. Und die vielen steirischen Unternehmer sogar doppelt. "Denn diesen entgehen auf Grund der (quersubventionierten) Konkurrenz durch die Öffentliche Hand Aufträge und finanzieren das System mit ihren Abgaben zugleich mit", zeigt Dr. Erich Schoklitsch. Landesobmann des RfW Steiermark, ein besonderes Kuriosum in dieser Sache auf.

Arbeitsplätze gefährdet

Die steirische Wirtschaft leidet ohnehin schon unter den Ausgabenkürzungen der Öffentlichen Hand, egal ob durch Gemeinden, Land oder Bund. Umso unverständlicher ist es für Schoklitsch, dass von diesen Leistungen erbracht werden, die meist satte Verlustgeschäfte sind, während professionelle Dienstleister die Aufgaben billiger und gewinnbringend erfüllen können. "Die öffentlichen Institutionen können sich das nur leisten, weil sie die Abgänge mit Geld aus anderen Töpfen abdecken können", weiß der RfW-Landesobmann. Dass solches Handeln aber die Existenz von Unternehmen und damit zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet, wird offenbar hingenommen.

"Das ist kurzsichtiges Denken!", warnt Schoklitsch. Immerhin stellen die Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU), die von diesem Agieren der Öffentlichen Hand am stärksten betroffen sind, 99 Prozent der österreichischen Unternehmen dar und sichern fast zwei Millionen Arbeitsplätze.

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