MedAustron: Symposium zum Thema neue Krebstherapie- und Diagnoseformen

Hochrangige Wissenschafter diskutierten in Wiener Neustadt innovative Ansätze

Wiener Neustadt (OTS) - Im Rahmen des EU-Projektes "RegIonCo" lud MedAustron am 15. und 16. September 2011 zu einem internationalen Symposium nach Wiener Neustadt. Zahlreiche Wissenschafter aus dem In-und Ausland aus den Bereichen Medizin und medizinische Strahlenphysik diskutierten über die Bedeutung, das Potenzial und die Anforderungen der Ionentherapie. Dabei wurden auch die Ergebnisse des österreich-ungarischen Forschungsprojektes präsentiert.

23 internationale Referenten sowie rund 50 Teilnehmer trafen sich vergangene Woche in Wiener Neustadt zum Symposium "Innovative Ansätze in der Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen". Die hochkarätigen Wissenschafter aus den Bereichen Medizin und medizinische Strahlenphysik diskutierten dabei über die neuesten Erkenntnisse in der Krebsbehandlung und -diagnose. Zentrale Themen der Veranstaltung waren die Anforderungen und die Potenziale der Ionentherapie. "Insbesondere die Ionentherapie, wie sie bei MedAustron angewendet und erforscht werden soll, lebt vom internationalen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch", so der Geschäftsführer von MedAustron, Dr. Bernd Mößlacher.

Durch die sogenannte Ionentherapie ist es möglich, die Strahlenbelastung des vor dem Tumor gelegenen gesunden Gewebes zu senken und das hinter dem Tumor gelegene Gewebe fast völlig zu schonen. Daher ist die Ionentherapie eine optimale Behandlung von Tumoren in der Nähe von strahlenempfindlichen Organen.

Krebskompetenzzentrum Wiener Neustadt

Der Veranstaltungsort Wiener Neustadt beweist einmal mehr die Vorreiterrolle von MedAustron als bedeutendes Zentrum für Ionentherapie und Forschung. Das Interesse der Teilnehmer sich selbst ein Bild vom raschen Baufortschritt des Gebäudes zu machen war groß.

Auch das "Comprehensive Cancer Centre", welches für das neue Landesklinikum Wiener Neustadt geplant ist, wurde durch dessen ärztlichen Direktor Prim. Paul Christian Hajek präsentiert und mögliche Kooperationen mit MedAustron besprochen. "Die beiden Projekte ergänzen sich perfekt, denn sie haben unterschiedliche Schwerpunkte. Dank intensiver Zusammenarbeit in Form einer Arbeitsgruppe werden die jeweiligen Kompetenzen gestärkt", so Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, ärztlicher Direktor des Landesklinikum Wiener Neustadt. Durch diese Projekte etabliert sich die Stadt Wiener Neustadt immer mehr zum Kompetenzzentrum für Krebstherapie und -forschung.

RegIonCo

"RegIonCo - Regionale Zusammenarbeit für Ionentherapie" wurde durch das von der Europäischen Union geförderte Projekt zur grenzüberschreitenden Kooperation zwischen Österreich und Ungarn ermöglicht. Fünf ungarische und fünf österreichische Partner haben sich in der Projektlaufzeit von 2008 bis Ende 2011 um einen Ausbau und eine Intensivierung des Netzwerks zwischen den österreichischen und ungarischen Experten zum Thema Ionentherapie bemüht. "Das kürzlich abgehaltene Symposium kann sicherlich als einer der Höhepunkte und als wichtiger Meilenstein dieser Projektarbeit angesehen werden," resümiert Univ.-Prof. Dr. Ramona Mayer, Projektleitung Medizin und Prokuristin bei MedAustron.

EBG MedAustron GmbH
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Über MedAustron:

Mit MedAustron entsteht in Wiener Neustadt eines der modernsten Zentren für Ionentherapie und Forschung in Europa. Unter Verwendung von Protonen und Kohlenstoffionen werden nach der Fertigstellung des Zentrums ab 2015 jährlich bis zu 1.400 Patientinnen und Patienten im Vollbetrieb mit dieser schonenden Behandlung therapiert. Weltweit existieren erst zwei derartige Zentren, die diese beiden Strahlentherapien an einem Ort gemeinsam anbieten. Dabei versteht sich MedAustron als ein interdisziplinäres und überregionales österreichisches Zentrum und wird sich auf die Krebsbehandlung mit Ionen, die Erforschung und Weiterentwicklung dieser neuen Therapieform sowie die nicht-klinische Forschung mit Ionen- bzw. Protonenstrahlen spezialisieren. Dabei werden rund 200 Mio. Euro in Spitzenforschung investiert.

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