GPA-djp-Stein: Fekters ungeheuerlicher Vergleich einer Ministerin unwürdig

Brauchen Diskussion der Vernunft und Sachlichkeit

Wien (OTS/ÖGB/GPA-djp) - "Die politische Kritik an einer ungerechten Vermögensverteilung auch nur in die Nähe von Antisemitismus und rassistisch motivierter Hetze zu bringen ist sachlich völlig deplatziert und einer Regierungsvertrerin unwürdig", erklärt die Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Dwora Stein, zu den Äußerungen von Finanzministerin Fekter.

"Fekters Ausführungen sind der völlig verunglückte Versuch, die Diskussion über Verteilungsgerechtigkeit von einer sachlichen Ebene auf eine Ebene der Irrationalität zu führen. Genau das ist aber eine Ebene, die wir heute sicher nicht brauchen. Es sind vor allem Argumente der ökonomischne Vernunft, die für eine höhere Besteuerung von Vermögenswerten sprechen, das bestätigen inzwischen Ökonomen verschiedenster Weltanschaungen. Wir lassen uns als Gewerkschaft auch nicht beirren und werden weiterhin sachlich motiviert Druck machen, damit den ArbeitnehmerInnen und den jungen Menschen des Landes nicht von EntscheidungsträgerInnen, die glauben nach der größten Wirtschafts- und Finanzkrise an den Struktutren unseres Wirtschfts-und Steuersystems nichts ändern zu müssen, die Zukunft verbaut wird", so Stein.

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