Fekter: Sorge über hetzerische Entwicklungen zum Ausdruck gebracht

Keinerlei Verharmlosung der Judenverfolgung – Finanzministerin weist Vorwurf entschieden zurück

Wien, 17. September 2011 (ÖVP-PD) "Ich weise den Vorwurf einer möglichen Verharmlosung der Judenverfolgung entschieden zurück", stellt Finanzministerin Maria Fekter mit aller Deutlichkeit klar. Der polnische Finanzminister habe ausgesprochen, was sich die meisten denken: In aller Sorge äußerte er die Warnung, dass im Zuge zur Krise der Eurozone und einem möglichen Auseinanderbrechen der Währungsunion, ein Krieg nicht ausgeschlossen sei. Und auch Finanzministerin Fekter hat in diesem Zusammenhang ihre Sorge über die hetzerischen Entwicklungen in Europa und den immer stärker aufkeimenden Nationalismen zum Ausdruck gebracht. "Ich lehne Feindbilder gegen einzelne Bevölkerungsgruppen – sowohl von rechts, als auch von links - mit jeder Faser meines Herzens ab, denn sie gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Frieden", betont Fekter. Ein derartiges Aufbauen von Feindbildern habe die Geschichte bereits mehrmals erlebt. Gerade im Beginn
antisemitischer Strömungen im 19. Jahrhundert sei der Zeitpunkt zu erkennen, um vor dem gefährlichen Anfang des gezielten Aufbaus von Feinbildern zu mahnen. "Unsere Sorgen um Europa, um unsere Sicherheit und um den Frieden sind durchaus berechtigt. Und ich
sehe es als meine Verantwortung, dieser Sorge und der Warnung vor hetzerischen Entwicklungen den entsprechenden Raum zu geben", so Finanzministerin Maria Fekter abschließend. ****

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