BSA verurteilt Fekters Holocaust-Vergleich

Erschreckendes Gesellschafts- und Geschichtsbewusstsein der Finanzministerin

Wien (OTS/SK) - "Es ist schlicht untragbar, dass Finanzministerin Fekter die Forderung nach einem gerechten Beitrag der Reichen, Banken und Vermögenden mit dem Antisemitismus vergleicht", betont BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny, "von einer österreichischen Spitzenpolitikerin sollte man wirklich mehr Gesellschafts- und Geschichtsbewusstsein erwarten können. Fekters Aussage ist an Zynismus und Ahnungslosigkeit nicht zu überbieten. Mit Fekters Vergleich wird die systematische Ermordung von Juden mit dem berechtigten politischen Zugang, dass Reiche einen Solidarbeitrag zur Finanzkrise leisten sollten, gleichgestellt. Das ist keinesfalls akzeptabel."****

"Namens des BSA verurteile ich diese Aussagen aufs Schärfste und fordere die Finanzministerin auf, Konsequenzen zu ziehen - das Mindeste wäre jedenfalls eine Distanzierung von ihren eigenen Aussagen", betont Mailath-Pokorny. Der BSA steht für eine offene und solidarische Gesellschaft, in der Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus keinen Platz haben dürfen. In diesem Zusammenhang rufen wir alle demokratischen Kräfte auf, sich von diesen Aussagen zu distanzieren. (Schluss)up/sv

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