Rudas zu Fekter: Nichts ist mit den Schrecken des NS-Regimes vergleichbar

Unfassbarer Vergleich von Kritik an Banken und Reichen mit Judenverfolgung - Entschuldigung von Fekter gefordert

Wien (OTS/SK) - Entsetzt zeigt sich SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas über die gestrigen Aussagen von Finanzministerin Fekter, die die Kritik an Banken und Reichen mit der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in der NS-Zeit verglichen hat. "Fekters Aussagen sind unfassbar und unverantwortlich. Nichts ist mit den Schrecken des NS-Regimes vergleichbar, betonte SPÖ-Bundesgeschäfsführerin Laura Rudas am Samstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit, nach einem fairen und gerechten Beitrag der Banken und Reichen zur Bewältigung der Folgen der Wirtschaftskrise, unüberlegt und populistisch in einem Atemzug mit der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung vor und während des Zweiten Weltkrieges zu nennen ist ein unfassbarer Vergleich und unverantwortlich. Bundesministerin Fekter sollte sich ihrer Verantwortung, ihrer Vorbildwirkung als Regierungsmitglied bewusst sein und sich für ihre Aussagen entschuldigen", forderte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) sv/up

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