FPÖ: Kickl: SPÖ soll Geld für Faymann-Inserate zurückzahlen

Möchtegern-Medienzar macht Zeitungen mit dem Geld der Bürger gefügig

Wien (OTS) - "Bundeskanzler Werner Faymann wollte sich wohl auch einmal fühlen wie sein italienischer Kollege Silvio Berlusconi", vermutet FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Dabei habe er bloß einen kleinen Unterschied übersehen: "Während Berlusconi tatsächlich zahlreiche Medien besitzt, hat Faymann nur so getan als ob - und versucht, die Zeitungen mit dem Geld der Bürger aus dem Werbebudget staatlicher Betriebe gefügig zu machen", beschreibt Kickl die laut Medienberichten gängige Praxis unter dem damaligen Infrastrukturminister Faymann und seinem Kabinettschef Ostermayer.

"Wenn etwas schief geht, kommt Faymann seinem Idol Berlusconi schon sehr nahe", so Kickl: "Werden in Italien die Geburtsurkunden der Gespielinnen geändert, so ereilt hierzulande die Inseratenaufträge der ÖBB dieses Schicksal, aus denen dann flugs die belastenden Passagen getilgt werden."

Erste Konsequenz aus der Affäre könne nur sein, dass die SPÖ die Kosten für die von Faymann/Ostermayer beauftragten Inserate an ÖBB und ASFINAG zurückzahle. "Tätige Reue wird vor Gericht als mildernder Umstand gewertet. Das kann Faymann angesichts der immer erdrückenderen Faktenlage sicher gut gebrauchen", so Kickl.

Die Affäre sei jedenfalls ein Sittenbild der Faymann-SPÖ und ihres Verhältnisses zu Demokratie und Pressefreiheit, wobei Kickl befürchtet, dass bisher nur die Spitze des Eisbergs freigelegt ist:
"Faymann und Ostermayer haben offenbar die Wiener Zustände auf den Bund übertragen. In der Bundeshauptstadt ist die SPÖ seit Jahrzehnten im unkontrollierten Machtrausch und wirft mit Steuermillionen für Inserate nur so ums sich."

Besonders entlarvend sei das Verhalten der von Regierungsinseraten üblicherweise am stärksten profitierenden Zeitungen. "Die Krone schweigt die Sache tot und zieht sich damit noch halbwegs elegant aus der Affäre. Bei der Zeitung Österreich sind die Existenzängste offenbar schon so groß, dass Wolfgang Fellner verzweifelte Verschwörungstheorien verbreiten lässt, um den großen Sponsor doch noch zu retten."

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