VP-Hammerer ad Vassilakou: Expert/innenmeinung ist ernst zu nehmen

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an Aussagen von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zur Zukunft der Mariahilfer Straße kommt heute von ÖVP Mariahilf Obmann Gerhard Hammerer. Vassilakou hat eine Studie in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zu untersuchen. Mit der Einbahnregelung sollen aber laut der grünen Vizebürgermeisterin nun genau jene Varianten, die nach Meinung der Expert/innen die geringsten Belastungen nach sich ziehen, nicht mehr weiter verfolgt werden.

"Für uns ist das eine politische Farce. Zuerst eine Studie in Auftrag geben und dann die Ergebnisse ignorieren, weil sie nicht die eigene vorgefasste Meinung widerspiegeln", so Hammerer. Unter den sechs bestgereihten Varianten finden sich drei Varianten mit einer Einbahnregelung, zwei Varianten mit Shared Space sowie lediglich eine Variante mit einer Fußgängerzone - und diese nur auf Platz 6. "Für die ÖVP in den Anrainerbezirken Mariahilf und Neubau ist damit klar, dass eine Einbahnvariante unter den Konzepten dabei sein muss, die nun weiter geprüft werden", so der ÖVP Mariahilf Obmann weiter.

Gerhard Hammerer abschließend: "Statt mit Feindbildern zu operieren, sollte sich Vizebürgermeisterin Vassilakou an den Fakten orientieren. Die Mariahilfer Straße ist keine Durchzugsstraße, lediglich 10-12 (!) Prozent des Autoverkehrs auf der Mariahilfer Straße sind laut den vorliegenden Daten Durchzugsverkehr. Der überwiegende Teil ist Lieferverkehr bzw. privater Anrainer/innenverkehr. Dieser muss auch in Zukunft möglich sein."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001