Ostermayer und Kräuter würdigen den Freiheitskämpfer Professor Hugo Pepper

Moitzi: Autorität im Kampf für Demokratie und gegen Faschismus

Wien (OTS/SK) - Staatssekretär Josef Ostermayer, SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter und der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Wolfgang Moitzi, würdigten am Freitag bei der Trauerfeier in der Feuerhalle Simmering den verstorbenen Freiheitskämpfer Professor Hugo Pepper. "Hugo Pepper war ein ganz Großer der Arbeiterbewegung", betonte Ostermayer, "einer der Generationen von politischen Funktionären beeindruckt und geprägt hat." Kräuter würdigte Pepper, "den großen Humanisten und Denker, für sein Lebenswerk im Dienste der Toleranz, der Menschenrechte und der Demokratie". ****

Noch am 19. Juli diesen Jahres hatte Ostermayer die Ehre, Hugo Pepper das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich zu verleihen. "Dort brachte Pepper sein unerschütterliches Bekenntnis zur Demokratie, gegen Rassismus und Faschismus zum Ausdruck", sagte Ostermayer. Der Staatssekretär würdigte Pepper als "mutigen, überzeugten Demokraten", der stets im Zeichen eines umfassenden Bildungsbegriffs aktiv war. "Der große Humanist Pepper hat sich zeitlebens immer gegen geistige Enge ausgesprochen", so Ostermayer. Er war jemand, der Freiheit und Demokratie in den Mittelpunkt stellte und den Respekt vor Andersdenkenden pflegte.

Auch Kräuter würdigte Pepper als Kämpfer gegen Faschismus, für Demokratie und Menschenrechte, der der sozialdemokratischen Bewegung fehlen wird. "Wer kann es ermessen, was es für die Republik Österreich bedeutet, wenn wir Persönlichkeiten mit höchsten moralischen, ethischen und humanitären Werten verlieren? Wer kann es ermessen, was es für die Sozialdemokratische Partei, für den Gewerkschaftsbund oder den Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer bedeutet?", fragte Kräuter. Mit Pepper verliert die Sozialdemokratie "einen Kämpfer für eine solidarische, humane Gesellschaft", so Kräuter. Eine große Persönlichkeit, die gegen das Nazi-Regime kämpfte. Nach dem Ende des Faschismus engagierte sich Pepper mit dem Mittel der Bildung im Dienste der Arbeiterbewegung und des ÖGB. Seine über 1.300 Artikel, Glossen, Essays und seine 1.700 Buchbesprechungen zeugen davon.

Wolfgang Moitzi betonte den besonderen Stellenwert Peppers in der Sozialdemokratie, auch für die Sozialistische Jugend: "Er war eine solche Konstante in der linken Sozialdemokratie, eine solche Autorität im antifaschistischen Kampf, ein solcher Fels in der Brandung gegen Neofaschismus und Neorassismus, dass es schwer ist, sich unseren politischen Weg ohne ihn vorzustellen". Für die Sozialistische Jugend war Pepper immer ein wichtiger Berater und ein Vorbild, so Moitzi.

Die Sozialdemokratie verliert mit Hugo Pepper einen großen Kämpfer für Demokratie und Menschenrechte und einen außergewöhnlichen Genossen. (Schluss) pep/sv

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