Kompetente Info unter dem blauen Schirm: Europaschirm feiert 500er

EU-Informationskampagne der WKÖ begeht rundes Jubiläum - Leitl: "Ein Mehr an EU-Information ist nötig"

Wien (OTS/PWK645) - Ob bei Kirtagen, Stadtfesten, Markttagen
oder sportlichen Events: Der Europaschirm der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bietet den Bürgerinnen und Bürgern kompetente Antworten auf Fragen rund um die Europäische Union. Im Rahmen dieser Informationskampagne bereisen Experten auf Einladung viele Gemeinden und Orte, um im persönlichen Gespräch Fragen zur EU zu beantworten. Unter dem blauen Schirm findet man nicht nur Informationen zur EU in Broschüren und Foldern, sondern erhält konkrete Antworten von EU-Experten der Wirtschaftskammer Österreich und ihren Partnern.

Anlässlich der Bundestagung der Jungen Wirtschaft kam der Europaschirm am 16. September bereits zum 500. Mal zum Einsatz, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und JW-Bundesvorsitzender Markus Roth gratulierten u.a. vor Ort.

Leitl: "Sehr oft hat die Skepsis der Menschen gar keinen realen Hintergrund, sondern hängt mit den unzähligen Mythen zusammen, die über die EU kursieren. Ein Mehr an EU-Information ist daher nötig. Der Europaschirm trägt hier Wesentliches bei. Ich freue mich, dass diese Informationskampagne so erfolgreich läuft und bis dato schon weit mehr als 200.000 Menschen erreicht hat".

Gestartet wurde die WKÖ-Informationskampagne in Sachen EU mit dem Markenzeichen eines blauen Europaschirms in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt (BKA), dem Österreichischen Gemeindebund und der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) im Juni 2008, nachdem die EU-Stimmung in Österreich einen neuen Tiefpunkt erreicht hatte. Unterstützt wird die Aktion Europaschirm zudem vom Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten (BMEiA) sowie den Vertretungen von EU-Kommission und des Europäischen Parlaments in Wien.

Die ÖGfE erhebt regelmäßig, wie viele ÖsterreicherInnen der Meinung sind, Österreich sollte bei der EU bleiben bzw. austreten. Betrachtet man den Zeitraum seit Einführung des Europaschirmes im Sommer 2008 bis heute, so zeigt sich, dass die Zahl jener, die für einen Verbleib in der EU eintreten, deutlich gestiegen ist (von 59% auf 74%), während die Zahl der EU-Skeptiker merklich nachgegeben hat (von 33% auf 21%).

"Gerade jetzt, wo die Medien voll sind mit Berichten über die wirtschaftlichen Turbulenzen im Euroraum und die Gemeinschaftswährung in Frage gestellt wird, ist es wichtig, auf die Menschen zuzugehen, um mit ihnen über ihre Sorgen zu reden. Dies ist besonders für die jungen Menschen von Bedeutung, denn unser gemeinsames Europa ist ihre Zukunft", betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. (PM)

Weitere Informationen zum Euroschirm finden Sie unter unter http://wko.at/eu

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