Das Ende des kleinen Glückspiels bedeutet das Ende für 200 Betriebe und der Spielerschutz wird nicht verbessert!

Regulierung und Transparenz sind besser als ein striktes Verbot

Wien (OTS) - Über das Auslaufen des Glücksspielgesetzes auf Landesebene mit 2014 zeigt sich die Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Wien nicht erfreut. "Vor allem stört der Umstand, dass die Wirtschaftskammer nicht in die Gespräche eingebunden war", so Markus Grießler, Obmann der Fachgruppe. "Immerhin sind durch den Beschluss 200 Automatenaufstellbetriebe und deren Arbeitsplätze existenziell betroffen."

Spielerschutz Ja, strikte Verbote Nein!
Abgesehen vom wirtschaftlichen Standpunkt werden am meisten die Jugendlichen und Spielsüchtigen selbst unter den neuen Bedingungen leiden. Denn die Spielautomaten werden nicht gänzlich aus Wien verschwinden, sondern in Automatencasinos, durch Video Lotterie Terminals oder in Form von illegal aufgestellten Automaten weiterbestehen. Außerdem werden sich die Spieler andere, nicht kontrollierbare Betätigungsfelder, wie z.B. das Glückspiel im Internet, suchen.
"Wir sagen Ja zu mehr Spielerschutz durch regulierende Maßnahmen, aber Nein zu einem Komplettverbot, denn das bringt niemand etwas. Es ist immer besser zu kontrollieren und zu regulieren als komplett zu verbieten. Das hat noch nie funktioniert", so Grießler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Wien, Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe
Fachgruppenobmann Markus Grießler
T 01/514 50-4211, E markus.griessler@wkw.at

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