VP-Ulm: Frühpensionierungen bestätigen Hilferuf des KAV-Personals

Stadt Wien lässt Personal und Patienten im Regen stehen

Wien (OTS) - Die Stadt Wien verletzt ihre Fürsorgepflichten als Dienstgeberin, wie die Zahlen der Frühpensionierungen zeigen - so werden alleine in der heutigen Gemeinderätlichen Personalkommission 59 Bedienstete der Stadt Wien vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Zum Ende des dritten Quartals gab es damit 2011 bereits 420 Frühpensionierungen in Wien. Setzt sich dieser Trend fort, so dürfte 2011 einen neuen, traurigen Rekord an Frühpensionierungen bedeuten.

"Die Frühpensionierungen bestätigen auch den Hilferuf des KAV-Personals. Offensichtlich versagt das Personalmanagement dabei, Bedienstete der Stadt Wien länger gesund im Dienst zu halten. Das von der ÖVP Wien geforderte Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Frühpensionierungen ist bis heute nicht geschnürt. Der Großteil der Frühpensionierungen in Wien erfolgt nach wie vor aus gesundheitlichen Gründen - es waren 2011 bislang bereits 405. Die Ursachen sind zumeist Schäden der Wirbelsäule, Burnout oder andere psychische Erkrankungen. Doch statt endlich gegenzusteuern, lässt die Stadt Wien Patienten und Personal des KAV gleichermaßen im Regen stehen. Der Protest des KAV-Personals ist angesichts der Tatsache, dass ein Viertel aller vorzeitigen Versetzungen in den Ruhestand im Bereich des KAV erfolgt, nur allzu verständlich. Es wäre höchst an der Zeit, die Alarmsignale zu hören. Die Patienten und das Personal des KAV haben sich eine andere Personalpolitik als jene von Rot-Grün verdient", so heute der ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm.

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