Ablinger/Hakel: Open-Data-Initiative der Stadt Wien ist zukunftsweisend

Open Data ist Teil einer progressiven Netzpolitik

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger und die SPÖ-Sprecherin für Kreativwirtschaft Elisabeth Hakel gratulieren der Stadt Wien und der zuständigen Stadträtin Sandra Frauenberger zu der Auszeichnung für ihren Open Data Katalog beim eGovernment-Wettbewerb in Berlin. "Die Stadt Wien hat die Bedeutung und das Potential von Open Data - der kostenlosen Bereitstellung von öffentlich erhobenen Daten zur freien Nutzung - erkannt. Diese internationale Auszeichnung ist eine Anerkennung der Vorreiterrolle der Stadt Wien und sehr zu begrüßen", so die SPÖ-Abgeordneten, die darauf hinwiesen, dass von Seiten des SPÖ-Parlamentsklubs ein aktuelles Positionspapier vorliege, das ebenfalls Forderungen zu Open Data enthält. ****

Das am Freitag der Öffentlichkeit präsentierte Positionspapier für eine progressive Netzpolitik, das von SPÖ-Parlamentsklub vorgelegt und gemeinsam mit Expertinnen und Experten erarbeitet wurde, beschäftigt sich mit zentralen netzpolitischen Themen wie dem Zugang zum Internet als Menschenrecht, mit Bildungsfragen im Netz und dem Urheberrecht. "Open Government und Open Data sind ebenfalls zentrale Punkte in dem Papier. Dabei ist für die SPÖ Open Government nicht nur eine technische Frage, sondern eine Frage der Haltung. Es bedeutet Teilhabe, Transparenz und offene Verwaltung", so Sonja Ablinger.

"Ich sehe Open Data auch als einen Teil der Wirtschaftsförderung", betonte Hakel. "Wie das Beispiel Wien zeigt sind die zur Verfügung gestellten Daten die Basis für neue kreative Anwendungen." In Wien sind in wenigen Monaten bereits 12 nützliche Apps entstanden. Ebenfalls Teil des Positionspapiers ist die Forderung in jedem Bundesland einen eigenen Open Government-Beauftragen einzurichten, um Open Government und Open Data auf kommunaler Ebene voranzutreiben. "Open Government und Open Data sind die Chance, Staat und Verwaltung für BürgerInnen zu öffnen und Politik zu einem kooperativen, partizipativen Prozess zu machen", so die SPÖ-Abgeordneten.

Das Positionspapier ist abrufbar unter:
http://stream.klub.spoe.at/netzpolitik/Netzwerk_Positionspapier.pdf
.(Schluss) sa/sas/mp

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