VP-Korosec: Ärztekammer und Gewerkschaft sind zu Recht um die Qualität der Gesundheitsversorgung in Wien besorgt

Wo bleiben die brauchbaren Alternativvorschläge der Stadtregierung?

Wien (OTS) - Als "Zeichen mangelnder Führungskompetenz" wertet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die empörte Reaktion der Generaldirektion des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) auf die keineswegs überraschende Allianz zwischen Wiener Ärztekammer und Gewerkschaft aufgrund der geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen.

Wenn Generaldirektor Marhold ernsthaft vorhabe, das Wiener Gesundheitssystem ab 1. Oktober 2011 durch die Reduktion von Nachtdiensten sowie die verzögerte Nachbesetzung von Dienstposten und Kürzung von Leistungen bei planbaren Operationen im Ausmaß von zwanzig Prozent zu ruinieren, dann sei der Protest der Ärzteschaft und der Spitalsmitarbeiter/innen keine Überraschung. Es war eigentlich absehbar, betont Korosec, dass sich die Personalvertretung und die Standesvertretung der Ärzte gegen diese undurchdachten Sparmaßnahmen mit allen Mitteln zur Wehr setzen würden.

"Ich halte diese Proteste für gerechtfertigt. Was Wiens Spitalschef in Absprache mit der SP-Gesundheitsstadträtin hier plant, hat letztendlich negative Auswirkungen auf die Versorgungsqualität. Die Leidtragenden wären sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Belegschaft in den Spitälern. Das kann niemand akzeptieren. Wir brauchen rasch einen Lösungsvorschlag auf dem Tisch und den hat die Frau Stadträtin auch umgehend vorzulegen", so Korosec abschließend.

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