Mitterlehner: Serbien ist aufstrebender Handelspartner Österreichs in Südosteuropa

Arbeitsgespräch mit Serbiens Wirtschaftsminister Nebojsa Ciric - Chancen für österreichische Unternehmen bei Modernisierung der Industrie, Infrastruktur sowie Energie- und Umwelttechnik

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat
am Mittwoch den serbischen Minister für Wirtschaft und Regionale Entwicklung, Nebojsa Ciric, zu einem Arbeitsgespräch in Wien empfangen. Hauptthemen waren der weitere Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und der aktuelle Annäherungsprozess an die Europäische Union. "Serbien ist ein aufstrebender Handelspartner Österreichs in Südosteuropa und ein interessanter Markt für österreichische Investoren. Besonders große Exportchancen sehen wir bei der laufenden Modernisierung von Industrieanlagen, im Infrastruktur-Sektor und bei Energie- und Umwelttechnologien. Dort können österreichische Unternehmen mit ihrem Know-how besonders punkten", sagte Mitterlehner nach dem Treffen im Wirtschaftsministerium. Angesichts der EU-Donauraumstrategie, an der Serbien aktiv mitwirkt, sowie des laufenden Ausbaus von Wintersportgebieten sieht Mitterlehner auch im Tourismus neue Chancen.

Die österreichischen Exporte nach Serbien sind im Vorjahr um 5,2 Prozent auf 482,5 Millionen Euro gestiegen. Der positive Trend verstärkt sich heuer: Im ersten Halbjahr 2011 lag das Exportplus bereits bei 15,5 Prozent. Darüber hinaus steht Österreich mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Milliarden Euro an der Spitze der ausländischen Investoren in Serbien. Mittlerweile sind fast 400 österreichische Unternehmen am serbischen Markt vertreten. Schwerpunkte liegen derzeit unter anderem im Banken- und Versicherungsbereich sowie bei der Energie-Infrastruktur.

Abschließend gratulierte Mitterlehner seinem Amtskollegen Ciric zum positiv verlaufenden Annäherungsprozess an die Europäische Union. "Hier hat es zuletzt wichtige Fortschritte gegeben, auch wenn noch weitere Anstrengungen notwendig sein werden. Österreich würde es jedenfalls begrüßen, wenn Serbien den Status eines EU-Beitrittskandidaten erreicht", so Mitterlehner.

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